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Leah Cohn: Der Kuss des Morgenlichts, gelesen von Anna Thalbach und Andreas Fröhlich
Jetzt bestellen bei amazon.de! Als der bekannte Cellist Nathanael Grigori an ihrer Universität gastiert, ist die vom Studium gestresste Sophie wenig beeindruckt. Sie hat Panik vor öffentlichen Auftritten, obwohl sie eine sehr talentierte Studentin ist. Und deshalb bringt es sie völlig aus der Fassung, als Nathanael bittet, mit ihr üben zu dürfen. Warum, ist die Frage, die ihr fortan durch den Kopf schwirrt. Warum sie? Doch Sophie ahnt nichts von den Geschehnissen um sie herum und von Nathanaels wirklichem Wesen. Als sie schwanger wird, zieht sich Nathanael vor ihr zurück und freut sich keinesfalls, sondern begegnet ihr abweisend und verschwindet immer wieder tagelang. Sie geht der Sache schließlich auf den Grund und ergründet seine tiefschwarze Seele.

Die etwa 420 Minuten lange, gekürzte Lesung zu Leah Cohns »Der Kuss des Morgenlichts« wird größtenteils von Anna Thalbach getragen. Sie führt aus dem Blickwinkel der Protagonistin durch das Geschehen, während Andreas Fröhlich ab und an Nathanael, genannt Nathan, über die Schulter schaut. Das sorgt immerhin für Abwechslung in einem Hörbuch, das letztlich an der Handlung scheitert.
Die Geschichte plätschert träge vor sich hin, die Protagonistin behält ihr blauäugig-naives Wesen bei, wird immer wieder vor den Kopf gestoßen, wird aber nicht müde, dem geheimnisvollen Cellisten hinterherzurennen. Wenn dann noch der leichte Hang zum Kitsch dazu kommt, ist das fast nicht mehr zum Aushalten. Wer sich durch die erste Hälfte kämpft, wird immerhin mit einer zumindest turbulenteren und spannenderen zweiten Hälfte belohnt. Davon abgesehen kann man nur stöhnen über Sophies Verhalten als passiver Spielball der Ereignisse, der sich kaum zu wehren vermag.

Eins muss man der Autorin, die besser bekannt ist unter dem Namen Julia Kröhn, lassen: Sie kennt die Umgebung, in der ihre Geschichte spielt. Das sorgt für lebendige Beschreibungen, die zumindest ein wenig Farbe in das eintönige Geschehen bringen. Allerdings ist der Blick so verträumt und verklärt, die Sprache so poetisch abgehoben, dass auch das letztlich eher zum Gähnen führt. Wenn dann Anna Thalbach die endlosen Aneinanderreihungen von Adjektiven und Umschreibungen atemlos herunterliest, sorgt das nur für ein müdes Zucken. Fröhlich gibt dem Hörbuch einen spannenden, dunklen Touch mit auf den Weg, vielleicht wäre er sogar der geeignetere Sprecher für die Protagonistin gewesen.

Das Hörbuch zu »Der Kuss des Morgenlichts« kann nicht recht überzeugen. Interessante Beschreibungen der Umgebung können nicht hinwegtäuschen über eine passive Protagonistin nebst eintöniger Handlung. Dieses Hörbuch eignet sich bestenfalls für Einsteiger ins Fantasy-Genre, die Action verabscheuen und die ruhigen, besonnenen Töne mögen.

Leah Cohn: Der Kuss des Morgenlichts, gelesen von Anna Thalbach und Andreas Fröhlich.
Dhv – Der Hörverlag, April 2010.
6 CDs, 19,95 Euro.

Janine Gimbel

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