Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Arno Geiger: Anna nicht vergessen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Für "Es geht uns gut" erhielt Arno Geiger 2005 den Deutschen Buchpreis. Nun liegt mit "Anna nicht vergessen" ein neuer Titel des 39-jährigen Österreichers vor.
Dabei handelt es sich um eine Anthologie mit zwölf nicht immer ganz neuen Erzählungen. So ist zumindest "Koffer mit Inhalt" bereits 1997 in der Zeitschrift "Literatur und Kritik" erschienen. Macht nichts, alle Geschichten - ob alt oder neu - haben etwas Gemeinsames und passen daher gut zueinander. Immer geht es um Einsamkeit und die Sehnsucht nach menschlicher Nähe, um Liebe und die damit verbundenen Schwierigkeiten.
So erzählt Lukas einem Klempner in der Wohnung einer für ihn fast fremden Frau, welche glückliche Liebesbeziehung er mit ihr unterhält; die fünfjährige Anna malt für ihre Mutter Zettel mit der Aufschrift "Anna nicht vergessen", und Katarina schläft nur deshalb mit ihrem Kollegen im Büro, um der gnadenlosen Langeweile ihres Jobs zu entgehen. Viele Geschichten haben einen erotischen Unterton, manche sind humorvoll - zum Beispiel "Neuigkeiten aus Hokkaido", in der eine Japanerin ihrem Bekannten in Österreich Skurrilitäten aus Fernost beschreibt, oder "Es rührt sich nichts" mit einem Mann, der seine Freundinnen durch permanente Anrufe quält und letztlich vertreibt.
Dass Arno Geiger sein Schreibhandwerk beherrscht, beweist er vor allem durch Vielseitigkeit. Keine Geschichte ist - auch stilistisch - wie die andere. Manchmal lässt er sich auf Experimente ein: In "Also, das wär's so ziemlich" kommunizieren zwei Menschen ausschließlich per Tonbandaufzeichnungen, die sie sich schicken. Der Leser liest nur die immer wieder stockenden Monologe der Frau. Die Pausen deutet Geiger durch Gedankenstriche an. Auf Lesungen oder dem fast zeitgleich erscheinenden Hörbuch dürfte dieser Text gut wirken.
Insgesamt bietet "Anna nicht vergessen" ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Arno Geiger: Anna nicht vergessen.
Hanser, München, August 2007.
256 Seiten, Hardcover.

Andreas Schröter

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