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Leonie Swann: Garou: Ein Schaf-Thriller, gelesen von Andrea Sawatzki
Jetzt bestellen bei amazon.de! Ein neuer Fall für die Schafe von »Glenkill«! Sie sind mit ihrer neuen Schäferin Rebecca, der Tochter ihres alten Herrns George, nach Europa gezogen, genauer gesagt nach Frankreich. Hier sprechen die Menschen sonderbar, die Schafe verstehen kaum ein Wort und der kalte, ungastliche Winter bricht herein. Und auch hier haben die Schafe wieder einen komplizierten Fall zu lösen. Ein Monster treibt sein Unwesen. Vor fünf Jahren hat es reihenweise Tiere – auch Schafe! – und Menschen umgebracht und nun glauben die Bewohner, es sei zurück. Der Garou, so nennen die Zweibeiner ihn. Ein Wolf, der sich hinter einem Menschen versteckt, ach nein, er versteckt sich in einem Menschen. Oder ist es eigentlich ganz anders? Miss Maple beginnt zu kombinieren, während der oder das Unbekannte weiterhin sein Unwesen treibt.

In »Garou« darf man liebgewonnene Figuren wiedertreffen, aber auch neue kennenlernen, wie etwa die Ziegen auf der Nachbarweide der Schafe, die einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Lösung leisten. Am Anfang steht eine angemessene Zusammenfassung des ersten Bandes, so dass man diesen Nachfolger auch problemlos hören kann, ohne »Glenkill« zu kennen. Andrea Sawatzki führt mit viel Einfallsreichtum und ansprechender Betonung durch das Geschehen. Es ist ein Leichtes, sich auf sie einzulassen, denn sie liest nicht nur, sondern gibt dem Text ihre eigene Färbung mit auf dem Weg und damit eine Lebendigkeit, die man beim bloßen Lesen schwerer verspüren kann.

Leonie Swann stellt jede menschliche Redewendung auf den Kopf, die einem Schaf auch nur im Entferntesten komisch vorkommen kann. Die Schafe versuchen den Wolf mit Alufolie zu erkennen, weil sie hören, er habe Angst vor Silber, sie stellen sich vor, wie ein heiliger Strohsack wohl aussehen mag und lauschen, ob sie nicht das Gras wachsen hören können. Wie sie finden, eine sehr angenehme Vorstellung. Zwischenzeitlich kommt aber auch so etwas wie Langeweile auf. Das Geschehen ist recht eintönig umschrieben, im Mittelteil passiert so gut wie nichts und Spannung sucht man generell eher vergebens. Ausgeglichen wird diese Schwäche mit viel pfiffigem Wortwitz und der tollen Stimmenimitation von Andrea Sawatzki.

Viele Autoren haben national und international versucht, das Genre des Tierkrimis zu imitieren, aber kaum jemand tut das so erfolgreich wie Leonie Swann. Stellenweise spürt man das in ihrem zweiten Schafskrimi, der sich vermessen Thriller nennt, an dieses Bild aber nicht ganz heranreicht. Er bleibt letztlich vor dem Vorgänger zurück und wird vermutlich nicht die langanhaltenden Wellen wie »Glenkill« schlagen, sollte aber für einen verregneten Nachmittag nette Unterhaltung bei toller Lesung bieten!

Leonie Swann: Garou: Ein Schaf-Thriller, gelesen von Andrea Sawatzki.
Random House Audio, Juli 2010.
5 CDs, 19,95 Euro.

Janine Gimbel

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