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Vadim Panov: Die verborgene Stadt 01. Die Prophezeiung
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die Bewohner Moskaus, die tagtäglich zu Tausenden durch die Straßen der Metropole eilen, ahnen nicht, dass in ihrer Heimatstadt etwas Mysteriöses vor sich geht. Es ist Jahrhunderte her, dass sich die magische Bevölkerung der Stadt zurückgezogen hat und nur noch im Untergrund lebt. Doch es herrscht Aufruhr unter den Hexen, Magiern und anderen magischen Gestalten: Ein Bote soll erschienen sein, dem das Schicksal ganz Moskaus in die Hände gelegt ist. Er ist bloß ein Junge und keiner glaubt, dass er der großen Aufgabe gewachsen ist. Und so versucht jede Seite des magischen Roulettes den Boten für sich zu beanspruchen und gewinnen.

Russische Fantasyautoren stehen stets für das Besondere, für tolle und innovative Ideen und interessanten Schreibstil. Russlands Literaturszene tickt einfach anders als die unsere und verspricht spannende Unterhaltung. Auch Vadim Panovs Romane verkaufen sich in seiner Heimat ähnlich wie die seiner Kollegen. Für ein deutsches Publikum erweist sich »Die Prophezeiung«, der Auftakt zur verborgenen Stadt hinter Moskaus Fassade, als zu komplex. Zig Figuren strömen auf die Leser und Leserinnen ein und sorgen, gepaart mit zahlreichen fremden Begriffen, schon nach kürzester Zeit für Verwirrung. Die ersten 150 Seiten des fast 600 Seiten starken Romans erweisen sich deshalb als zähe und anstrengende Kost, und auch danach mäßigt sich das nur gering. Es gibt ein knappes Glossar, doch ist hier, wenn man nicht mit russischer Sprache vertraut ist, viel Blättern nötig, um überhaupt im Ansatz etwas zu verstehen.

Auch sucht man eine Haupthandlung vergebens. Es gibt zahlreiche Figuren, die immer und immer wieder auftauchen, doch mit keiner verbringt man lange genug Zeit, um sich an sie zu gewöhnen. Der Bote, um den sich alles dreht, hat eine besondere Rolle inne, bleibt aber alles in allem eine Randerscheinung und keinesfalls der Protagonist, eher eine Schlüsselfigur. Die Schauplätze sind ähnlich zahlreich wie die Figuren, lassen sich aber über eine mitgelieferte Karte einigermaßen gut verfolgen.

Wer einen spannenden Urban Fantasyroman erwartet, wird ebenfalls enttäuscht werden. Vadim Panov verfängt sich in der diesseitigen Welt Moskaus in politischen Ränkelspielen, die sich immer nur minimal auf die Welt hinter der Stadt auswirken, in der man zudem nur wenig Zeit verbringt. Der Fantasyanteil ist letztlich gering in diesem ersten Band.

Im November 2010 soll mit »Das Opfer« der nächste Band um die verborgene Stadt erscheinen. Zahlreiche neue Figuren sind garantiert!

Oftmals sehr diffus, insgesamt zwar mit innovativen Ideen ist dieser Roman doch sehr anstrengend. Viele Figuren, Schauplätze und Handlungsstränge lassen sich nur schwer zu einem Gesamtbild zusammenfügen und machen das Lesen anstrengend.

Vadim Panov: Die verborgene Stadt 01. Die Prophezeiung.
Heyne, Juni 2010.
576 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Janine Gimbel

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