Mainhattan Moments
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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Jeaniene Frost: Der sanfte Hauch der Finsternis
Jetzt bestellen bei amazon.de! Was macht man, wenn man eine wirklich anstrengende Zeit hinter sich hat? Richtig, man genehmigt sich einen wohlverdienten Urlaub. Und das ist bei Vampiren und Halbvampiren nicht anders.

Nachdem unsere halbvampirischen Gevatterin Tot und ihr blutsaugender Ehemann Bones alle fiesen Angriffe abgeschmettert haben, und gegen alle Wahrscheinlichkeit obsiegt haben, geht es zunächst auf eine Yacht, dann in die Stadt der Liebe nach Paris.

Komisch nur, dass sie trotz der trauten Zweisamkeit Albträume heimsuchen. Ein unbekannter Vampir verfolgt sie, ja behauptet gar, dass sie zu ihm gehören würde. Was sich zunächst als Ausgeburt ihrer Phantasie abtut, das erweist sich in der Folgezeit als große Gefahr. Es stellt sich heraus, dass Cat bereits einmal, mit 16 Jahren einem Vampir verfallen war. Mit diesem, einem mächtigen Widersacher ihres jetzigen Mannes, hat sie gar den Ehebund geschlossen. das vampirene Gesetz schreibt vor, dass diese Verbindung ewig hält und nicht wieder gelöst werden kann. Auch wenn sie es nicht möchte, eigentlich muss sie an die Seite ihres ersten Gatten zurückkehren, auch wenn sie an diesen keine Erinnerung hat.

Da hilft alles Lamentieren nichts, zumal ihr erster Gatte ihr als Traumräuber im Schlaf auflauert. Und wer Cat kennt, der ahnt, wie verletzt sie, ob des Verrats von Mencheres, dem Herrscher der Sippe der auch Bones angehört ist. Sie ist wirklich sauer, dass der Meistervampir ihr die Erinnerung an die Vergangenheit genommen und sie Bones zugeführt hat. Noch angepisster aber ist sie, dass ihr erster Mann sie mit Gewalt zu sich holen will – und wenn Cat wirklich stinkig ist, dann, das wissen wir inzwischen, geht es zur Sache, und das richtig ...



Blanvalet hat sich lange der Trend zur Urban Fantasy verschlossen. Man konzentrierte sich auf die High-Fantasy-Epen, lieferte dem lesehungrigen Rezipienten hier Nachschub. Erst mit Verzögerung begann man sich den Nosferatu zuzuwenden, konnte dann aber mit Frosts Serie um Cat und Bone gleich sehr beeindruckend punkten.

Die Romane um die toughe Pfählerin der gesetzesuntreuen Vampire hielten für den Käufer all das bereit, was dieser sucht – viel packende Action, eine dezidierte übernatürliche Welt und ein wenig Romantik. Anders, als viele ihrer Konkurrentinnen aber steht die plakative Darstellung der emotionalen Verwicklungen oder der Blick ins Schlafzimmer bei Frost nicht im Zentrum. Sie will ihre Fans mit einer temporeichen Handlung packen, mit den Konflikten und Kämpfen an die Seiten bannen. Und dies gelang und gelingt ihr auch immer von Neuem. Nicht umsonst hat der Verlag just einen Spin-Off Roman zum Hauseigenen Penhaligon Verlag ausgesourced und dort als hochwertiges Paperback publiziert. Man weiß um die Faszination, die die Reihe auf die Leser ausübt, und sucht hier durch die gehobene Ausstattung neue Käuferschichten anzusprechen.

Inhaltlich war ich zunächst ein wenig verwirrt. Zu Beginn des Romans bot sich der Inhalt ungewohnt „zahm“ an. Die Zeit der Auseinandersetzungen schien vorbei, ich befürchtete schon Schlimmes, etwa, dass die Reihe sich doch mehr der Darstellung des Gefühlschaos zuwenden würde. Doch dann kam die Handlung bald wieder richtig in Fahrt und Cat lebte einmal mehr ihre Aggressionen aus. Dabei gibt es auch dieses Mal herbe Verluste zu beklagen, nimmt der Plot immer wieder so nicht vorhersehbare Wendungen. Das hält nicht nur das Tempo hoch, sondern auch das Interesse des Lesers wach. Wem die bisherigen Bände gefallen haben, der wird auch vorliegend gut und kurzweilig unterhalten. Ohne die Vorkenntnis der vorhergehenden Titel aber, wird man der Handlung nur schwer folgen können.

Jeaniene Frost: Der sanfte Hauch der Finsternis.
Blanvalet, September 2010.
400 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Carsten Kuhr

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