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Jodi Picoult: Zebrechlich
Jetzt bestellen bei amazon.de! Charlottes Tochter Willow ist ein wunderbares Kind. Intelligent, freundlich, fröhlich. Aber sie wurde vor fünf Jahren mit einem Gendefekt geboren und hat die Glasknochenkrankheit. Das macht sie schutzbedürftig - und teuer. Charlotte und Sean tun alles, um ihrem Wunschkind ein möglichst normales Leben zu bieten und auch die große Schwester Amelia liebt Willow abgöttisch. Ein Ausflug nach Disney-World bringt eine neue Perspektive in das Leben der O‘Keefes. Willow stürzt in einem Restaurant, in der ungewohnten Umgebung glaubt man Ihnen nicht und ist der Ansicht, sie würden ihre Kinder misshandeln. Es klärt sich auf, auf Sean will das alles nicht auf sich beruhen lassen und sucht einen Anwalt auf. Dieser bringt einen ganz neuen Gedanken ins Spiel: Ist Charlotte die Diagnose ihrer Tochter aufgrund eines Behandlungsfehlers nicht so früh mitgeteilt worden, dass sie sich noch hätte gegen Willows Leben entscheiden können.

Charlotte sieht in diesem Kunstfehlerprozess die Chance, Willow finanziell für die Zukunft absichern zu können. All die Dinge, die keine Krankenversicherung bezahlt: Der größere Wagen, die speziellen Schienen, ein besserer Rollstuhl, das alles könnte Willow bekommen von dem Geld, dass dieser Prozess im Gewinnfalle bringen würde. Aber dafür muss sie zwei Dinge tun. Ihre beste Freundin, die gleichzeitig ihre Gynäkologin ist, verklagen und behaupten, ihre geliebte Tochter Willow wäre besser nie geboren worden. Sie tut es und muss erkennen, dass sie damit beinahe alles zerbricht, was ihr Familienglück ausmacht.

Jodie Picoult ist ein weiteres Mal ein Roman um ein schwieriges Thema aus einer ungewöhnlichen Perspektive gelungen. Der Roman gibt den Menschen in Willows Umgebung Stimmen, Charlotte, Sean, Amelia und auch Piper, der Ärztin und Marin, der Anwältin. Sie alle sprechen, als würden sie Willow erklären, warum sie handeln, wie sie handeln. Das macht das Buch unglaublich eindringlich. Sehr gelungen fand ich die Darstellung davon, dass Willow zwar krank ist, aber Willow ist mehr als nur ihre Glasknochenkrankheit. Auch wenn die Knochenbrüche und ihre Behandlung einen Großteil ihres Lebens ausmachen, sie sind nicht Willows Persönlichkeit, es gibt noch viel mehr, was Willow ausmacht.

Charlotte ist Konditorin und stellt ihren Beschreibungen einige Rezepte bei, von denen ich (Back- und Kochniete) zwei ausprobiert habe. Das Ergebnis war ziemlich lecker, aber die Rezepte sind hier mehr als die Beschreibung der Herstellung von Gebäck. Charlotte scheint keine Worte zu finden, ihre Gefühle auszudrücken und beschreibt stattdessen parabelhaft Backvorgänge. Besser kann man ihre Sprachlosigkeit angesichts der Ereignisse kaum darstellen.

Fazit: Meiner Ansicht nach wird Jodie Picoult von Buch zu Buch einfach immer besser.

Jodi Picoult: Zebrechlich.
Bastei Lübbe, Oktober 2010.
624 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Regina Lindemann

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