Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
Anthologie zu. Auf Gewalt- und Blutorgien haben wir allerdings verzichtet. Manche Geschichten sind sogar witzig.
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Kirsten Schützhofer: Die Konfektmacherin
Jetzt bestellen bei amazon.de! Frankreich, 1685: Der größte Wunsch der jungen Cathérine ist es, eines Tages ihres eigenen Süßwarenhandel zu eröffnen und nach Herzenslust Köstlichkeiten aus Nougat herzustellen, wie es ihr Lehrmeister Pierre vermag. Doch alles kommt anders, als erst Cathérines Mutter stirbt und sich dann die Situation für die Reformierten im Land zuspitzt. Sie werden von den Katholiken verfolgt und dazu gezwungen zu konvertieren oder sich dem Tod zu stellen. Cathérine flieht mit ihrem Verlobten Mathieu und ihrer Schwester Julie, die drei werden aber während ihrer Reise getrennt. Während Cathérine und Julie nicht wissen, was aus Mathieu geworden ist, kommen die beiden unter Vortäuschung falscher Tatsachen bei einer reichen Dame in Anstellung. Als diese von Cathérines Künsten rund um die Süßwaren erfährt, ist die Identität der beiden nicht mehr länger gewahrt und sie befinden sich in großer Gefahr, als auch noch der Erzfeind der beiden auftaucht.

Kirsten Schützhofer zeichnet ihre Figuren und deren Umgebung mit Liebe zum Detail und vermittelt auf den Seiten ihres Romans »Die Konfektmacherin« ein Bild von der Konfektherstellung im 17. Jahrhundert, sowie von der Situation der Christen. Was das anbelangt, geht sie leider nur auf die damals gegenwärtige Lage ein, weniger bis gar nicht auf die Entwicklung, die bis dahin zwischen Katholiken und Reformierten stattgefunden hat.

Die Geschichte bleibt trotzdem leicht zugängig und alles in allem vorhersehbar. »Die Konfektmacherin« hebt sich nicht vom gängigen Bild des historischen Romans ab, wagt nichts Neues und keine Extravaganzen, sondern unterhält ganz im zurzeit üblichen Stil eines historischen Romans. Eine junge Frau geht ihren eigenen Weg, verwirklicht ihre Träume und findet schließlich die Liebe. Das alles wird in diesem Roman ohne Überraschungen in ein nettes Gewand verpackt, das trotz fehlender neuer Erkenntnisse überaus lesenswert ist. Das Buch lebt von der guten Schreibe, den authentischen Beschreibungen und sympathischen Figuren. Es gibt Bösewichte, die Guten und auch manchen, der sich dazwischen anzusiedeln vermag. Dazu eine Prise Liebe, Dramatik, Spannung und Geschichtswissen – eine gute Mischung also im überschaubaren Rahmen.

»Die Konfektmacherin« bietet nette Unterhaltung für die trüben Tage, bei tollen Beschreibungen und einer Handlung, die all jenen Spaß machen wird, die gerne schon vorher genau Bescheid wissen und vor Überraschungen gefeit sind.

Kirsten Schützhofer: Die Konfektmacherin.
Diana, Juli 2010.
608 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Janine Gimbel

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