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Shannon Hale: Das Buch der Tausend Tage
Jetzt bestellen bei amazon.de! In »Das Buch der Tausend Tage« wird mit den Worten der 15-jährigen Dashti, einer Sklavin, geschildert, wie diese mit ihrer Herrin Lady Saren für sieben Jahre in einen Turm gesperrt wird. Da Lady Saren sich weigert, den von ihrem Vater ausgesuchten Ehemann, einen Tyrannen, zu heiraten, kommt es zu dieser Gefangenschaft. Die Tage vergehen und das Leben für die beiden jungen Frauen wird immer schwerer. Lady Saren zieht sich zurück und Dashti ist auf sich allein gestellt, als sie schon nach kurzer Zeit merkt, dass die Nahrungsvorräte von Ratten aufgefressen werden und so niemals für sieben Jahre ausreichen werden. Sie baut auf Lady Sarens Verehrer Lord Tegus und eine Rettung durch ihn …

Dieser Roman umfasst die Handlungsstränge von mehreren Jahren – und weit mehr als tausend Tagen – auf nur etwas über 300 Seiten. Es ist klar, dass in einem solchem Rahmen keine tiefenpsychologische Betrachtung stattfindet. »Das Buch der Tausend Tage« soll ein Jugendroman sein, erweist sich aber gerade für die Zielgruppe ab 13 Jahren eher als langweilig. Viele Tage passiert nichts im dunklen Turm, so dass Dashti gerne mal 100, 200 Tage unterschlägt und weitererzählt, wenn ihr danach ist. Dadurch wirkt die erste Hälfte des Romans abgehackt. Die Sprache bleibt extrem simpel, jegliche Konfliktbehandlung nur an der Oberfläche. Es passiert auch erstmal nichts wirklich Spektakuläres, wodurch dieser Roman wohl schnell das Prädikat „Langweilig“ verliehen bekommt. Es herrscht im ersten Teil eine Monotonie vor und die Ausschmückung der Figuren ist alles andere als interessant. Klar hat das auch seine Berechtigung, soll der Text doch aus der Feder eines einfachen Sklavenmädchens stammen. Dadurch wirkt er aber keinesfalls mehr befriedigend und es ist nun mal dieser erste Abschnitt, der den ersten Eindruck vom Buch prägt.

Die zweite Hälfte, die Dashtis und Sarens Abenteuer nach der Gefangenschaft beschreibt, ist in der Tat wesentlich besser gestaltet. Nun passieren auch wirklich Dinge und die beiden Mädchen kommen voran, auch bei Dashti wird eine Entwicklung spürbar. Sie ist die treibende Kraft der zweiten Hälfte, wenn ihre Herrin immer mehr in Halluzinationen und Wahn verfällt und sie entpuppt sich auch immer mehr als Schlüsselfigur des Geschehens. Alles in allem hat die Geschichte etwas von einem Märchen; die Autorin gibt im Nachwort auch an, dass sie diese an eine Grimmsche Geschichte angelehnt habe. Leicht verträumt, eher oberflächlich und wenig detailreich erzählt, die Moral muss man sich zu guter Letzt aber nicht selbst suchen.

Kann man lesen, muss man aber nicht. Bei der Zielgruppe wird dieser Roman wohl eher versagen, was am Erzähl- und Schreibstil liegen mag und der wenig ereignisreichen ersten Hälfte.

Shannon Hale: Das Buch der Tausend Tage.
cbj, November 2010.
320 Seiten, Taschenbuch, 7,99 Euro.

Janine Gimbel

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