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Christoph Lode: Der letzte Traumwanderer – Pandaemonia 01
Jetzt bestellen bei amazon.de! Das Schicksal dreier junger Männer ist in der Stadt Bradost untrennbar miteinander verbunden: Während die Krähen mit ihren wachsamen Augen alles sehen, erwacht in dem Schlammtaucher Jackon ein seltenes Talent: Er kann die Traumebene bewusst betreten und macht so seinen Mitmenschen unbewusst Angst. Die Lady Sarka in ihrem unstillbaren Durst nach Macht möchte sich diese Fähigkeit zu eigen machen und holt Jackon aus dem Schlamm in ihren Palast. Dort trifft er den gleichaltrigen Liam, der ebenfalls ein Geheimnis hütet. Er sucht nach dem sagenumwobenen Gelben Buch von Yaro D’ar, um den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen. Während die beiden jungen Männer sich im Palast befinden, bekommt der Albe Lucien die Machtkämpfe der Stadt hautnah mit. Doch auf wessen Seite steht er, wenn die Situation brenzlig wird? Denn unweigerlich spitzt sich die Lage zu und entwickelt sich in ungewisse Richtung …

Als Autor historischer Romane hat sich Christoph Lode bereits einen Namen gemacht. In »Der letzte Traumwanderer« wagt er den Schritt zu einer gänzlich fantasievollen Geschichte, die in einer fiktiven Stadt angelegt ist. Einige wenige haben in Bradost die Macht und nutzen diese, um ihre Untergebenen zu unterdrücken. Magie spielt dabei eine wichtige Rolle, finstere Spiegelmänner bringen im Auftrag der Lady Sarka Widersacher zur Strecke und der Krähenmann hat seine Augen überall. Lode entwirft das Bild einer düsteren und dreckigen Stadt, in der die Menschen tagtäglich ums Überleben kämpfen, aber niemals Gerechtigkeit herrschen wird.

Im neuen Genre weiß der Autor sich wie ein Fisch im Wasser zu bewegen. Fantasy ist gekennzeichnet durch ihre Grenzenlosigkeit. Alles ist hier möglich, wenn man es nur schlüssig erklärt. Und um diese schlüssige Vorlage ist Christoph Lode bemüht: Er macht sich die Grenzenlosigkeit zu Eigen und erfindet seine Geschichte immer wieder neu. Jackon wandert durch die Träume seiner Mitmenschen und lernt so die Stadt der Seelen kennen, eine Ebene, auf die sich alle träumenden Wesen beim Schlafen begeben und die ihre Seelenhäuser beherbergt. Viel Macht wird dem Jungen in die Hände gelegt und mit Hilfe der zwielichtigen Lady Sarka lernt er sie anzuwenden. Dass er sich dadurch zu ihrem Spielball macht, wird Jackon erst viel zu spät bewusst. Die Figuren sind ohne Zweifel gut gewählt: An der Hand von Jackon, Lucien und Liam bekommen Leser und Leserinnen Einblick in alle vorhandenen Schichten der Gesellschaft. Jackon kommt aus der untersten Schicht, Liam aus einem gesitteten Mittelfeld und Lucien stammt von den Alben ab. Sie alle haben ihren Anteil am Gesamtgeschehen rund um die Stadt der Seelen und Bradosts ganz eigenes Ränkespiel.

Überzeugend ist vor allem Christoph Lodes Entwurf der Stadt. Der Geschichte vorangestellt ist eine gezeichnete Karte der Örtlichkeiten Bradosts und die Beschreibungen sind vor allem düster und verworren. Beim Lesen wird die Kälte und die Hoffnungslosigkeit, die sich in den finsteren Straßenzügen sammelt, quasi spürbar. Es entsteht eine besondere Atmosphäre, die sehr gut zu der Figur des Jackon passt, des Schlammtauchers, dessen ganze Existenz von einer alles andere als schönen Tätigkeit abhängt. Im Dreck der Bewohner sucht er nach größeren und kleineren Schätzen, sein Schicksal allerdings ist ein anderes.

Die übrigen beiden Bände der Trilogie erscheinen unter den Titeln »Die Stadt der Seelen« und »Phoenixfeuer« im Frühjahr und Herbst 2011 im Goldmann Verlag. Für die neugierigen Leserinnen und Leser hält »Der letzte Traumwanderer« neben einem Interview mit dem Autor auch eine Leseprobe des zweiten Bandes bereit.

Sehr gute fantasievolle Unterhaltung! Christoph Lodes Ausflug zur Fantasy ist gelungen und düster – schönes und aufwändiges Lesevergnügen mit toller Atmosphäre.

Christoph Lode: Der letzte Traumwanderer – Pandaemonia 01.
Goldmann, November 2010.
400 Seiten, Taschenbuch, 12,95 Euro.

Janine Gimbel

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