Der Tod aus der Teekiste
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Sabine Ebert: Der Fluch der Hebamme
Jetzt bestellen bei amazon.de! Vor fünf Jahren starb Marthes Mann Christian und sie und ihr dritter Mann Lukas leiden immer noch unter dem Verlust. Zudem ist Markgraf Otto ihnen und Freiberg zwar zugetan, aber alt und krank und kann sich kaum noch gegen seinen Sohn Albrecht durchsetzten. Obwohl abzusehen ist, dass ihr alter Feind bald das Heft über die Mark Meissen ganz in der Hand halten wird, weigert sich Lukas zu fliehen, weil er die Menschen, die ihm durch Christians Tod anvertraut wurden, nicht im Stich lassen möchte. Ritterlich gedacht, führt das trotzdem in die Katastrophe. Als Ersten trifft es Lukas Stiefsohn, der sich Kaiser Barbarossa anschließt, weil für ihn ein Weiterleben im Umkreis von Freiberg nicht mehr möglich ist. Marthes und Christians Tochter Clara wird verheiratet, um sie vor Zugriffen zu schützen, aber auch das gelingt nur halb.

Der vierte Band der Hebammen-Romane spielt sich zum großen Teil auf dem Kreuzzug ab, an dem Thomas teilnimmt. Das stört an einem Mittelalter-Roman nicht, im Gegenteil bringt es hier einen neuen Aspekt in die Fortsetzung. Denn so sehr einem die Protagonisten in den ersten drei Bänden ans Herz gewachsen sein mögen: Viel Neues passiert ihnen nicht. Marthe steht immer noch mit einem Bein vor der Inquisition und Lukas immer kurz davor ein Verräter zu sein oder zumindest als solcher angeklagt zu werden. Einfache Menschen werden von Rittern schlecht und anschließend von Marthe gut behandelt. Nach drei Büchern über Christiansdorf/Freiberg ist das wie ein wieder Eintauchen in eine wohlbekannte Welt, ein kleiner Eskapismus vom Alltag, aber auch nicht mehr. Leider ist Thomas dem Leser noch nicht nahe genug gebracht, um während seines Marsches ins Heilige Land wirklich mit ihm zu fühlen, denn die Beschreibungen des Zuges und der Ereignisse sind wirklich gelungen. Leider schafft es die Autorin in diesem Buch nicht, die Handelnden von Staub und Papier zu befreien und aus dem Buch erstehen zu lassen.

Fazit: Wer die ersten drei Bände mochte, wird im vierten erfahren, wie es mit Marthes und Christians Familie und der Silberstadt weitergeht. Überzeugen konnte mich dieser Roman nicht vollständig.

Sabine Ebert: Der Fluch der Hebamme.
Knaur, Oktober 2010.
720 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Regina Lindemann

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