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Jack Ketchum: Die Schwestern
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die amerikanischen Staaten kurz nach dem Krieg gegen Mexiko. Marodierende Ex-Soldaten machen die Gegend unsicher, den Gringos ist dabei nichts heilig. Im Krieg wurden sie aufgefordert, alle Menschlichkeit, jegliches Mitleid fallen zu lassen, und den Gegner, komme was wolle, zu demoralisieren, jetzt sind sie, einmal losgelassen, nicht mehr zu stoppen.

Eine Gruppe skrupelloser Desperados hat sich zusammengefunden, um den drei Schwestern Nachschub an frischem Fleisch für die Bordelle aber auch der Opferung ihrer angenommenen Mayagötter zu liefern. Männer kann man hier nicht gebrauchen, diese ereilt ihr im Vergleich noch gnädiges Schicksal in Form einer Kugel. Die Frauen aber, gleich ob kindlich, jung oder mittelalt werden, nachdem sie vergewaltigt wurden auf die abgelegene Ranch der Schwestern gebracht. Hier werden sie gebrochen, ausgebildet und missbraucht.

Einer der Gefangenen gelingt die Flucht. Sie wird, mehr tot als lebendig von drei Cowboys gefunden. Nach ihrer magisch herbeigeführten Gesundung über Nacht machen die Vier sich ganz in bester Westernmanier auf, die noch gefangen gehaltene Schwester der Geflohenen zu befreien – ein Selbstmordkommando ..


Jack Ketchum gehört zu den US-Amerikanischen Horror-Autoren die erst spät ihren Weg über den großen Teich fanden. Zwischenzeitlich aber schlagen sich die Verlage nur so um die Manuskripte aus der Feder Ketchums. Um so erstaunlicher, dass es Guido Latz und seinem Atlantis Verlag gelang, sich vorliegende Novelle für die Übersetzung zu sichern.


Viele werden fragen, ob das geht – ein solcher Genremix aus Western-, Thriller- und Horrorelementen?
Nun, Joe Landsdale hat vor Jahren bereits bewiesen, dass die Verbindung entsprechender Versatzstücke durchaus seinen Reiz hat, und auch Jack Ketchum weiß in dem knallharten Werk zu überzeugen.

Geschickt verwebt er Situationen, die uns aus einschlägigen Filmen und Büchern bekannt sind mit seiner ganz eigenen Anlage. Insbesondere die Verbindung der Schwestern mit dem alten mittelamerikanischen Götterglauben erweist sich hier als zwar unauffälliger aber funktionierender Kunstgriff. Dass das Finale kein unglaubwürdiges Happy End für den Leser bereit hält macht den Handlung nur eindrucksvoller.

Ein knallharter Text, der den Leser schockt, aber auch unterhält, der nie voyeuristisch daherkommt, aber den Rezipienten ins einen Bann zu ziehen vermag.

Jack Ketchum: Die Schwestern.
Atlantis Verlag, Januar 2011.
100 Seiten, Taschenbuch, 8,90 Euro.

Carsten Kuhr

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