Madrigal für einen Mörder
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Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Peter V. Brett: Das Flüstern der Nacht
Jetzt bestellen bei amazon.de! In seinem zweiten Roman der Trilogie nach »Das Lied der Dunkelheit« begleitet Peter Brett vor allem den Anführer Jadir, den die Leser des ersten Bandes bereits aus einer Auseinandersetzung mit Arlen kennen. Jardir thront mittlerweile über dem Wüstenfort Krasia, hatte aber bis zu diesem Punkt ein beschwerliches Leben zu bestreiten. Schon als kleiner Junge übernahm er viel Verantwortung, kam dann in eine Ausbildungsstätte für Krieger, wurde aber aussortiert. Dass all diese Dinge nur Stationen auf einem weit größeren Weg waren, weiß er heute: In der Gegenwart ist er einer der mächtigsten Männer des Landes, doch irgendwo dort draußen droht auch ihm Gefahr in einer Welt, die des Nachts von Dämonen beherrscht wird.

Gab es im Vorgängerband noch häufige Wechsel zwischen den Figuren, ist »Das Flüstern der Nacht« sehr stark nur auf eine von ihnen zentriert. Am Rande kommt auch ein Großteil alter Bekannter wieder vor, zum Beispiel Arlen und Leesha, sie sind aber nicht mehr die Zugpferde der Geschichte. Es kommt so etwas wie Langatmigkeit auf in der Handlung. Jadirs Leben mag spannend gewesen sein, doch wenn es das einzige ist, was sich den Lesern und Leserinnen anbietet, wird das auf die Dauer von mehr als 1000 Seiten doch ermüdend. Brett lässt den jungen Mann eine spannende Entwicklung durchmachen und man findet immer wieder neue Charakterzüge an ihm, was das Buch nicht ganz schlecht macht. Es hat durchaus noch interessante Passagen, die Faszination, die im letzten Teil allerdings Arlen ausstrahlte, fehlt hier. Jardir trägt die Geschichte weit weniger als Arlen.

Toll eingebracht ist wieder die fiktive Welt, in der die einzelnen Figuren leben. Dämonenübergriffe bei Nacht, Angst und Schrecken, komplizierte Bannzeichnungen zum Schutz – all das passt auch wieder bestens zu Jadir, der die Dämonenangriffe hautnah am eigenen Leib mitbekommt. Peter Brett kann interessant schreiben und die Szenen in seinem Kopf geradezu perfekt aufs Papier bringen. Es entstehen lebhafte Bilder und spürbarer Nervenkitzel, was auch diesen Teil der Trilogie belebt. Deutliche Anlehnungen nimmt Brett an die fernöstlichen Kulturen vor, Krasia und die dort vorherrschenden Gegebenheiten erinnern öfter an den fernen Osten und sein Menschenbild. Das gibt der fiktiven Welt durchaus so etwas wie Authentizität.

»Das Flüstern der Nacht« bleibt hinter dem Vorgänger zurück, lässt aber hoffen, dass der abschließende Band zu alter Qualität zurückfindet. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.

Peter V. Brett: Das Flüstern der Nacht.
Heyne, August 2010.
1008 Seiten, Taschenbuch, 16,00 Euro.

Janine Gimbel

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