Honigfalter
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Ellen Hopkins: Crank
Jetzt bestellen bei amazon.de! Zu Besuch bei ihrem Vater trifft Kristina ihren ersten festen Freund … und noch viel mehr! Bei ihrem Vater kommt sie auch mit Drogen in Kontakt und entdeckt ihr anderes Ich, Bree. Doch als Bree nach Hause zur Mutter kommt, ist die Not groß. Wo bekommt man in Kristinas Wohngegend bloß was zum Schnupfen her? Bree und Kristina machen die Höhen und Tiefe einer Sucht durch, lernen die Liebe und den Herzschmerz kennen. Und lange Zeit bekommt ihre Umwelt von der Veränderung, die das Mädchen durchmacht nichts mit. Erwachsenwerden ist schwierig, das erfährt Kristina am eigenen Leib. Sie verkriecht sich hinter Bree und lässt diese und das Monster der Sucht das Ruder übernehmen.

Ellen Hopkins Roman basiert auf den Erfahrungen, welche sie selbst in ihrer Familie gemacht hat. Orientiert ist Kristinas Schicksal an dem ihrer eigenen Tochter, im Roman selbst gibt es auch immer wieder Anspielungen, dass Kristinas Mutter eine erfolglose Schriftstellerin sei, die so versuche, ihren eigenen Problemen und dem eigenen kleinen Leben zu entkommen. Sie beschreibt in Versform den Verlauf einer Sucht bei einer Teenagerin, der eigentlich alle Türen offenstehen. Kristina könnte in der Schule und bei Freunden Erfolg haben, zieht sich aber immer weiter zurück und setzt sich intensiv mit Adam, dem Jungen, den sie bei ihrem Vater kennen gelernt hat, auseinander. Die Versform regt zum aufmerksamen Lesen an und lässt viele Passagen sehr intensiv erscheinen. Dadurch, dass nicht alles umschrieben wird, sondern vielmehr zwischen den Zeilen nach wahrem Sinn gesucht werden muss, die eigentliche Geschichte vielfach im Verborgenen steht, wird »Crank« erst so richtig gut.

Das hat natürlich auch seine Schattenseiten, insbesondere Gespräche lassen sich in diesem Stil schwer verfolgen, da beispielsweise nur bei Bree/Kristina wirklich auf wörtliche Rede Wert gelegt wird, während die anderen eher indirekt zu Worte kommen. Und 544 Seiten verfliegen wirklich im Vorbeigehen, wenn auf jeder Seite nur eine Hand voll Worte stehen, man dafür aber einen recht hohen Preis für ein Taschenbuch bezahlen muss. Der Umfang des Buches täuscht über die Zeit, die man wirklich mit Lesen verbringt, hinweg. Aber »Crank« klingt dafür nach und regt zum Nachdenken an. Die Zielgruppe sind Teenager ab 14 Jahren, vor allem Mädchen, die Form des Ganzen wird sich dabei aber eher als problematisch darstellen. Man liest dieses Buch nicht einfach weg, sondern muss sich mit ihm auseinandersetzen, sonst wird es schnell langweilig. Deshalb ist es sicher nicht für jedes Mädchen der Altersgruppe gut geeignet.

Ein sehr eigenwilliger, aber dennoch wichtiger Roman über Drogensucht und erste Liebe. »Crank« vergisst man nicht so schnell, wagt man wirklich die Auseinandersetzung.

Ellen Hopkins: Crank.
Carlsen Verlag, August 2010.
544 Seiten, Taschenbuch, 14,00 Euro.

Janine Gimbel

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