Der Tod aus der Teekiste
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Meg Rosoff: Davon, frei zu sein, gelesen von Felicitas Woll
Jetzt bestellen bei amazon.de! Am Morgen ihrer Hochzeit türmt die junge Pell, weil sie ihr Leben nicht mit Kinderkriegen und Kochen verbringen will. Nur ihr Pferd und den stummen Bruder Bean nimmt sie mit in die Fremde, in die Freiheit! Doch das Leben in der Freiheit ist beschwerlicher als sie dachte und es fällt ihr schwer, eine Arbeit zu finden. Vom Pferdehändler Harris wird sie übers Ohr gehauen und von ihrem Bruder Bean und dem Pferd schließlich getrennt. Nur ihr eigenes Leben und ihr Hund bleiben ihr, als sie an der Haustür des Wilderers Dogman strandet und endlich etwas Schicksalhaftes passiert.

Meg Rosoffs neuster Roman legt ein behäbiges Tempo vor. In einem Gleichfluss ohne Höhen und Tiefen wird die Geschichte von Pell, einer Predigertochter, erzählt, die wohl in der Vergangenheit lebt. Das bleibt unklar, aber da die Menschen sich mit Pferden fortsetzen und nur über sehr rudimentäre Technik verfügen, liegt es nahe. Sie schlägt sich mit dem Adoptivsohn der Familie allein durch und beweist sehr viel Stärke, wird aber eher zum Spielball der Ereignisse und tut letztlich sehr wenig selbst.

Die Schauspielerin Felicitas Woll führt durch die fast 320-minütige Lesung, die sich wahrlich wie Kaugummi zieht. Es gibt keine besonders spannenden Stellen, aber eben auch nichts extrem Langweiliges. Felicitas Woll liest gleichfalls nicht besonders toll und verschluckt immer wieder Silben, was zum Buch gehören mag, aber in der Hörfassung seltsam wirkt, da man das Geschriebene natürlich nicht vor Augen hat. Es ist durchaus denkbar, dass diese verschluckten Silben zu Pell und ihrer Art gehören, denn sie ist ein einfaches Mädchen vom Lande, das sich allein durchschlägt und einen eisernen Willen zeigt.

Natürlich weiß man, wovor Pell in der Nacht vor ihrer Hochzeit flieht, das wird aber nur selten innerhalb der Handlung wirklich klar. Sie thematisiert es fast nicht oft genug und gerne würde man darüber mehr wissen. Hinzu kommen häufige Rückblicke zu vergangenen Situationen, die seltsam losgelöst von der Resthandlung wirken.

Kein sonderlich überzeugendes Hörbuch. Weder eine interessante Handlung, noch gute Sprecherin bietet »Davon, frei zu sein«. Auch nach Standards der Autorin bemessen kommt es eher schwach daher, da der tiefere Sinn und der überraschend gute Stil von Meg Rosoff hier fast gänzlich fehlen.

Meg Rosoff: Davon, frei zu sein, gelesen von Felicitas Woll.
Argon Verlag, August 2010.
4 CDs, 19,95 Euro.

Janine Gimbel

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