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Michelle Zink: Die Prophezeiung der Schwestern 02 – Liebe und Verrat
Jetzt bestellen bei amazon.de! Lia ist nach Entschlüsselung der Prophezeiung mehr als verwirrt: Sie selbst ist das Tor, das sich öffnen wird, um die Schergen des bösen Samael in die Welt der Menschen zu lassen und so maßgeblich zu ihrer Vernichtung beiträgt. Ausgerechnet ihre Schwester Alice, die sich bereits jetzt in den dunklen Künsten übt, soll zu den Guten gehören und als Schlüssel das Unheil verhindern können? Lia glaubt weiterhin an eine Fehlinterpretation der Prophezeiung und setzt alles daran, ihr Recht einzufordern. Doch Alice wird von Tag zu Tag stärker und sucht Lia schon bald in ihren Träumen heim. Mit dem geheimnisvollen Dimitri findet Lia einen wichtigen Verbündeten und entdeckt erstmals, was wirklich Liebe bedeutet.

Im ersten Band erfuhr Lia, welche Auswirkungen die Prophezeiung tatsächlich auf ihr Leben und das ihrer Schwester Alice hat. Erschreckende Erkenntnisse kamen insbesondere auf den letzten hundert Seiten zum Vorschein und alles drehte sich plötzlich um 180 Grad. Diese Energie kann Michelle Zink zu Beginn des Romans noch für die Geschichte nutzen, im späteren Verlauf gelingt ihr das allerdings nicht mehr vollends. Zum einen ist da Lias innerer Kampf über die Erkenntnis, eigentlich dem Bösen anzugehören, wenn sie doch Samaels Ausbreitung in der Welt unterbinden will. Zum anderen nimmt auch Alice weiterhin genau die Rolle in der Prophezeiung ein, die nicht die ihre ist. Beide Figuren bleiben in dem verhaftet, was sie schon im ersten Teil charakterisierte. Einzig Lia bringt als Erzählerin zumindest einen Ansatz von Entwicklungspotenzial mit. Während Alice weiterhin verbotenerweise zaubert, setzt sie sich mit der Prophezeiung auseinander und bleibt ebenfalls nicht untätig. Ihre Reise durchs Land sorgt für den ein oder anderen spannenden Moment, kann aber nicht durchweg begeistern. Es fehlt an wirklich griffiger Handlung, wenn auch das langfristige Ziel immer im Hintergrund schwebt.

Dimitri ist die einzige wirklich neue Figur im zweiten Band um die Schwestern, aber die Mädchen, die Lia und Alice bei der Prophezeiung und ihrer Erfüllung helfen sollen, bekommen weitere Konturen verliehen. Es geht wieder und diesmal durchaus intensiver um Liebe und Zuneigung, alles aus der Perspektive einer jungen Frau beschrieben, weshalb sich der Roman vor allem für Mädchen ab 15 Jahren eignet.

Eine abenteuerliche, wenn auch nicht vollkommen überzeugende Reise mit Lia. Wer den ersten Teil mochte, wird auch mit diesem Nachfolgeband gut bedient sein. Er ist zwar schwächer als der Vorgänger, weist aber dennoch Qualitäten auf.

Michelle Zink: Die Prophezeiung der Schwestern 02 – Liebe und Verrat.
cbj, August 2010.
416 Seiten, Gebundene Ausgabe, 17,99 Euro.

Janine Gimbel

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