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Rick Yancey: Der Monstrumologe
Jetzt bestellen bei amazon.de! Mit dem Tod seines Vaters wird William zu einem Waisenkind, verliert aber nicht gänzlich eine Lebensperspektive: Der Meister seines Vaters, der verschrobene Dr. Waltrop, ist bereit William anstatt seines Vaters in Anstellung zu nehmen. Will zögert nur kurz und greift dann dem sonderbaren Doktor unter die Arme. Schon früher hat er immer wieder mitbekommen, welch seltsamem Geschäft der Mann nachgeht, doch es nun hautnah mitzuerleben, ist etwas anderes. Will staunt nicht schlecht im Angesicht schauriger Monster und wundert sich schon bald nicht mehr darüber, wenn zu nachtschlafender Zeit Grabräuber an die Tür des Doktors klopfen und Will aus der wohlverdienten Ruhe reißen. Für die Wissenschaft ist Waltrop nichts zu gefährlich und innerhalb kürzester Zeit steht die ganze Existenz der Menschheit auf dem Spiel.

Will rutscht unversehens in ein Abenteuer, das weit größer ist als er es sich jemals zu denken vermag. Mit pseudowissenschaftlichem Fundament entwirft der amerikanische Autor ein immer mal wieder spannendes, zumeist aber irgendwie dahinplätscherndes Geflecht über Monster, Friedhöfe, dunkle Ecken und die Nacht. Die düstere Atmosphäre umschließt die Geschichte perfekt und sorgt für die passende Stimmung zu verworrenen Stoff über Tote und Monster. Trotz aller Dunkelheit eignet sich »Der Monstrumologe« durchaus auch für Jugendliche ab 14 Jahren und eher zart besaitete Gruselfans. Splatter und die ganz harten Sachen sucht man vergebens, gezittert wird hier eher unterschwellig und beim spannenden Showdown.

Der Protagonist ist ein Junge am Rande der Pubertät, der Stoff als solches eignet sich aber auch für junge Erwachsene und Interessierte. Zweifellos ist der Roman gut geschrieben und Yancey weiß seine Leser und Leserinnen an den Stoff zu binden, manchmal überwiegt der wissenschaftliche Teil aber dermaßen, dass man die eigentliche Geschichte schon fast aus den Augen verliert. Will betrachtet alles mit großen, staunenden Augen und erkennt den Ernst der Lage erst viel zu spät. Gestelzt wirkt in diesem Zusammenhang auf die Sprache. Spielen soll die Handlung im Jahr 1888, weshalb der Autor versucht, sich einem damaligen Sprachmuster anzupassen. Das geht aber gehörig nach hinten los, wirkt enorm aufgesetzt und hinderlich.

Tolle Atmosphäre, sonst aber irgendwie sonderbar. Bei »Der Monstrumologe« wird man weder mit den Figuren, noch mit der Geschichte an sich wirklich war, die ein oder andere Gänsehaut verursacht der Roman dennoch – lesen muss man ihn aber noch lange nicht!

Rick Yancey: Der Monstrumologe.
Bastei Lübbe, September 2010.
416 Seiten, Taschenbuch, 14,99 Euro.

Janine Gimbel

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