Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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Ulf Schiewe: Die Comtessa
Jetzt bestellen bei amazon.de! Narbona, im Jahr 1142: Der junge Arnaut de Montalban aus Rocafort und sein Freund Severin haben sich aufgemacht, um in die Dienste von Coms Alfons, dem Grafen von Tolosa zu treten, der ĂŒber die Stadt das Sagen hat, sehr zum Leidwesen der BĂŒrger, Adeligen und Kaufleute. Auf dem Weg zum Palast geraten sie in eine Prozession. Dort sieht Arnaut in ein paar sehr blaue Augen, die ihn nicht mehr loslassen: Sie gehören Ermengarda, der Erbin von Narbona.
Doch Arnaut, hitzblĂŒtig wie er ist, legt sich gleich darauf mit dem ReiterfĂŒhrer von Alfons an und wird des Palastes verwiesen. Was soll er jetzt tun? Er kann auf keinen Fall unverrichteter Dinge heimkehren! Da werden sie vom jungen Adligen Felipe de Menerba angeworben zum Schutz von Ermengarda. Er und seine Freunde fĂŒrchten, dass ihr Leben in Gefahr ist.
Gleichzeitig beschließt Erzbischof Leveson, Ermengarda mit Alfons zu vermĂ€hlen, um seinen Einfluss zu vergrĂ¶ĂŸern. Ermengardas Stiefmutter Ermessenda willigt ein, unter der Bedingung, die Regentschaft zu behalten. Ihr Ziel ist, das gesamte Erbe ihrer leiblichen Tochter Nina zufallen zu lassen.
Ermengarda ist entsetzt, als sie von den HeiratsplĂ€nen hört. Sie lĂ€sst die Trauung ĂŒber sich ergehen. Doch bevor die Ehe vollzogen werden kann, verschwindet sie mit Hilfe der jungen Ritter aus dem Palast. Wo wird ihre wilde Flucht sie hinfĂŒhren? Und kann sie ihr Erbe gegen die MĂ€chte, die ihr Übles wollen, verteidigen?

Nach „Der Bastard von Tolosa“ springt der Autor jetzt zwei Generationen weiter und spinnt eine wunderbare, vielschichtige Geschichte um Arnaut, den Enkel des JaufrĂ© de Montalban aus seinem ersten Roman. Gleichzeitig erzĂ€hlt er von Ermengarda, die als Vescomtessa lange Jahre ĂŒber Narbona herrschte.
Er gewÀhrt dem Leser tiefen Einblick in die Sitten und GebrÀuche bei Hof, die politischen Intrigen, die RÀnkespiele und das klösterliche Leben.
Als Nebenfigur ist der sympathische Bruder Aimar, den der Leser aus dem „Bastard“ kennt, wieder dabei, dazu junge Adelige, Troubadoure, loyale Diener und sogar eine Kolonie von AussĂ€tzigen. Ulf Schiewes besonderes Talent zeigt sich in den lebensechten Dialogen, man erwartet, die Figuren aus dem Buch springen zu sehen. GewĂŒrzt mit Einsprengseln in Latein und mittelalterlichem Okzitan, der damaligen Lengua Romana, und mit liebevollen Beschreibungen der sĂŒdfranzösischen Landschaft angereichert, transportiert das Buch den Leser in eine andere Welt.
Gleichzeitig erlebt man mit, wie aus einem jungen MĂ€dchen eine kluge, weitsichtige und gerechte Regentin wird. Ein Buch zum Abtauchen und Genießen!
Umfangreiches Kartenmaterial, Personenverzeichnis, Glossar und ein bezauberndes Cover runden das Buch ab.
Dies ist das zweite Werk des Autors, der nach einer Karriere im Software-Bereich spÀt zum Schreiben kam. Es ist unglaublich, dass jemand mit einer solchen erzÀhlerischen Kraft praktisch als vollendeter Autor aus dem Nichts auftaucht. Ich freue mich auf weitere faszinierende Romane aus seiner Feder.

Ulf Schiewe: Die Comtessa.
Droemer, April 2011.
560 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Susanne Ruitenberg

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