Madrigal für einen Mörder
Madrigal für einen Mörder
Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Simon Beckett: Voyeur, gelesen von Johannes Steck
Jetzt bestellen bei amazon.de! Donald Ramsey hat eine Menge erreicht in seinem Leben. Ihm gehört eine angesehene Kunstgalerie in London, an Geld und geschäftlichen Beziehungen mangelt es nicht. Seine neue Assistentin Anna beflügelt seine Phantasie, aber alles ist im normalen Bereich. Bis sie ihre große Liebe findet. Donald kann es nicht fassen. Ja, ihm war klar, dass er es nicht sein wird, aber dieser ..., dieser ... Gartenzwerg? Der muss es doch nun wirklich nicht sein. Donald ist ein sehr visuell orientierter Mensch, nicht nur in Bezug auf seinen Beruf, sondern auch in Bezug auf seine sexuellen Vorstellungen. Die Sache selbst scheint ihm weit weniger wichtig zu sein, als dabei zu sehen, zu beobachten. Ein echter Voyeur eben.

Er engagiert einen Gigolo, um Anna von ihrem Freund zu trennen, als seine Assistentin plant, mit diesem nach Amerika zu gehen. Sehr schnell gerät die Situation außer Kontrolle und Mord ist plötzlich eine durchaus gangbare Option.

Die Geschichte spielt in einer Prä-Handy-Ära, was manchmal unfreiwillig komisch wirkt, weil ein Teil der Spannung daraus gezogen wird, dass sie Protagonisten sich eben nicht mal schnell anrufen, mailen, SMSen können, sondern geduldig warten müssen, bis der Gegenüber wieder erreichbar ist oder gar eine Telefonzelle gefunden hat.

Der Roman ist in der Ich-Form, aus der Sicht von Donald geschrieben. Jonathan Steck gibt Donald eine perfekte Stimme, eine Mischung aus seriös und getrieben, die Donalds Wahnsinn gut spiegelt. Allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den Passagen, in denen Zeppo - der Gigolo - zu Wort kommt. Beckett beschreibt seine äußerliche Erscheinung sehr genau, was einen deutlichen Kontrast zu Zeppos gangsterhaftem Charakter bildet. Stecks Interpretation ist perfekt für Zeppos Charakter, jedoch konnte ich sie überhaupt nicht mit den mehrfach eingeflochtenen Beschreibungen seines nach außen gezeigten Erscheinungsbildes verbinden. Das fällt immer dann auf, wenn Becket eine Beschreibung einbringt. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich das genial oder misslungen finde, dass Zeppo beschrieben wird wie Brad Pitt und klingt wie ein Laufbursche von Al Capone.

Insgesamt habe ich die 6 CD‘s gerne bis zum Ende durchgehört, es blieb durchgehend spannend, immer mit der Frage: Was lässt Donald sich jetzt wieder einfallen?

Simon Beckett: Voyeur, gelesen von Johannes Steck.
Argon Verlag, April 2010.
6 CDs, 19,95 Euro.

Regina Lindemann

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