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Rainer Wieczorek: Der Intendant kommt
Jetzt bestellen bei amazon.de! Mit „Der Intendant kommt“ schließt Rainer Wieczorek seine wunderbare Trilogie von Künstlernovellen, erschienen in den Jahren 2009 - 2011 im Dittrich Verlag Berlin, ab. Und wie bereits in den ersten Teilen der Trilogie, nähert und widmet sich Wieczorek literarisch erneut der Kunst, diesmal dem Theater und der Schauspielerei.
So lässt Rainer Wieczorek, 1956 in Darmstadt geboren und dort mit seiner Frau und Tochter lebend, seinen Protagonisten, den Universitätsdozenten Joachim Schoor, an einer für das Theater ungewöhnlichen, ja revolutionären Idee arbeiten: Schoor inszeniert, zunächst mit Unterstützung einiger Studenten, im nächtlichen Theater das „private Theater“ - Aufführungen, die unter Ausschluss des Publikums stattfinden. Einzig der Nachtportier des Schauspielhauses vernimmt verwundert die ersten Proben der Stücke akustisch via Lautsprecher in seiner Portiersloge.
Als Schoor seine Studien des „private Theater“ im Verlauf der Novelle Schritt für Schritt radikalisiert - denn auch seine Mitspieler, die Schauspielrollen übernehmenden Studenten, erscheinen Schoor bald und schlußendlich überflüssig – treten erstmals der Nachtportier und der Theatermacher Schoor in direkten Kontakt zueinander. Das von Schoor erdachte „private Theater“, ein Stück für Nachtarbeiter, entwickelt schließlich durch das unvorhersehbare Zusammenspiel zwischen Nachtportier und Regisseur eine plötzliche, wundersame und phantasievolle Eigendynamik, die viel über die Eigenschaften der handelnden Figuren aussagt.
Rainer Wieczorek, von 1995 bis 2009 Programmleiter des Darmstädter Literaturhauses, erhielt für seine Erzählungen 1997 den Lichtenbergpreis für Literatur. Seine neue Novelle „Der Intendant kommt“, die in einer Werkgruppe von insgesamt drei Künstlernovellen („Zweite Stimme“ und „Tuba-Novelle“, erschienen 2009 und 2010 im Dittrich Verlag) aktuell erschienen ist, stellt erneut durch höchst ansprechende Formulierungen und eine verzaubernde, nicht selten poetische Sprache eine Erzählung vor, die in der modernen Literatur ihresgleichen sucht.
Auf 134 Seiten entwirft Wieczorek, detailliert beobachtet und schlau formuliert, die Zusammenkunft verschiedener Menschen, die sich einander aus unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnissen nähern. Wieczorek gelingt mit „Der Intendant kommt“ erneut die Schilderung einer verspielten Kunstidee und deren Protagonisten, mal ironisch, mal tiefsinnig und hin und wieder eine Spur melancholisch geschildert. Ein einzigartiger Lesegenuß!

Rainer Wieczorek: Der Intendant kommt.
Dittrich Verlag, März 2011.
134 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,80 Euro.

Sven-Andre Dreyer

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