Madrigal für einen Mörder
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Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Carlos Ruiz Zafón: Marina, gelesen von Andreas Pietschmann
Jetzt bestellen bei amazon.de! Barcelona in den 1970er Jahren: Der 15-jährige Óscar lebt im Internat und entdeckt auf seinen Streifzügen durch die Stadt im Villenviertel Sarria eine vermeintlich leerstehende Unterkunft. Er lässt etwas mitgehen, merkt aber später sein Irrtum. Das Haus war keinesfalls unbewohnt, sondern wird von der etwa gleichaltrigen Marina und ihrem Vater für sich eingenommen. Er trifft bei der Rückgabe seines Diebesgutes auf die beiden und es entwickelt sich eine Freundschaft. Gerade als Óscar entdeckt, dass er mehr für Marina empfindet, werden die beiden Freunde unversehens in ein Abenteuer verwickelt. Eine schwarz gekleidete Frau an einem Grabstein, der mit einem Schmetterling verziert ist und ein seltsames Haus mit Marionetten geben ihnen Rätsel auf und der Tod eines Mannes scheint in unmittelbarer Verbindung zu diesen zu stehen.

Der Meister Zafón findet in »Marina« ein weiteres Mal den wunderbaren Mittelweg zwischen einem Gruselmärchen für Erwachsene und seiner stets verzaubernden Sprache und Erzählgabe. In diese Geschichte kann man voll und ganz abtauchen und in ihr aufgehen, obwohl sie gerade zu Beginn – etwa im Verlauf der ersten beiden CDs – wenig Aufregendes zu erzählen hat. Dieser Anfang ist vielmehr ein Ankommen in Barcelona, ein Warmwerden mit den beiden wichtigsten Figuren, die überaus sympathisch gezeichnet, aber durchaus mit ungewissen Kanten versehen sind. Die Handlung fließt dahin wie ein ruhiger Fluss und es gibt in den dunklen Gassen Barcelonas immer wieder Neues zu entdecken. Besonders die Marionetten werden dabei zu einem spannenden Wendepunkt und faszinieren immer wieder neu. Wer hat ihre Strippen in der Hand und steckt als vermeintlicher Drahtzieher hinter den Übergriffen und Vorkommnissen der Stadt? Óscar und Marina befinden sich innerhalb kürzester Zeit in Lebensgefahr und müssen das Rätsel der Stadt lösen.

Andreas Pietschmann macht in diesem Zusammenhang sehr gute Arbeit! Er las bereits die Hoffmann und Campe Vertonung von »Der Schatten des Windes« und beweist auch hier, dass er ein Geheimtipp unter den deutschen Hörbuchsprechern ist. Er bemüht sich um eine korrekte Aussprache der spanischen Fremdworte und eine zur Spannung passende Umsetzung der eigentlichen Geschichte. Ihm zuzuhören wird deshalb zu einem Vergnügen, welches man wirklich genießen kann. Hier heißt es zurücklehnen und gerne auch stundenlang entspannt zu lauschen. Zafón und Pietschmann machen als Duo genau das möglich!

Ein wirklich gutes Hörbuch, das trotz seiner ruhigen Erzählweise uneingeschränkt zu empfehlen ist!

Carlos Ruiz Zafón: Marina, gelesen von Andreas Pietschmann.
Argon Verlag, April 2011.
6 CDs, 24,95 Euro.

Janine Gimbel

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