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Siegfried Langer: Vater, Mutter, Tod
Jetzt bestellen bei amazon.de! Eine Frau hat Angst, nach Hause zu gehen, denn dort wartet Er.
Er, der zuviel trinkt, und dann unberechenbar wird.
Als die Gewalt eskaliert, gerät ihr kleiner Sohn zwischen die Fronten.

Eine andere Frau, eine andere Familie: Jacqueline verabschiedet sich von ihrem Sohn, der fröhlich zur Schule geht.
Anschließend hat sie eine Panikattacke und verletzt sich. Woher kommen nur immer diese Kopfschmerzen?
Die angesehene Architektin fährt zur Arbeit. Im Büro angekommen, weiß sie nicht mehr, in welcher Etage sie aussteigen muss. Mittags ist sie mir ihrer Mutter zu einem Shoppingbummel verabredet.
Plötzlich verschwindet die Mutter spurlos.
Jacqueline ist verzweifelt; was ist nur mit ihr los?
Und wer ist diese unheimliche, rothaarige Frau, die immer wieder auftaucht und sie anstarrt?

Mehr möchte ich nicht von der Handlung erzählen, um nicht zuviel zu verraten. Siegfried Langers Krimidebüt hat es in sich. Von der ersten Zeile an entwickelt die Geschichte eine Sogwirkung. Der Leser rätselt und grübelt – welche Verbindung haben die beiden geschilderten Frauen? Was hat es mit Jacquelines Aussetzern auf sich? Welche Variante der Geschichte ist wahr?
Hier steht nicht die polizeiliche Ermittlung im Vordergrund, der Ermittler ist eher Nebenfigur – gut gezeichnet, wie alle Nebenfiguren und mit seinen eigenen dunklen Flecken.
Durch eine geschickte, nicht chronologische Erzählweise bringt der Autor den Leser immer wieder dazu, seine Deutung zu überdenken. Immer, wenn man denkt, man hat begriffen, was geschehen ist, werden neue Details eingestreut, die alles in Frage stellen. Dadurch ist die Spannung unerträglich und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen bis zur verblüffenden Auflösung.
Und am Ende stellt man sich die Frage: Wie sicher sind unsere Erinnerungen?
Ein sprachlich wie dramaturgisch überzeugender Thriller.

Siegfried Langer: Vater, Mutter, Tod.
List, Mai 2011.
336 Seiten, Taschenbuch, 8,99 Euro.

Susanne Ruitenberg

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