Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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Kathryn Stockett: Gute Geister
Jetzt bestellen bei amazon.de! Jackson, Mississippi, 1962: Aibileen zieht seit Jahren kleine Kinder auf, die Kinder von reichen Weißen. Dafür bekommt sie nur wenig Lohn und schon gar keine Anerkennung seitens ihrer Herrin oder deren Mann. Denn sie ist schwarz und die Rassentrennung noch in vollem Gange. Während sie sich eher mit ihrem Schicksal abfindet und darüber lächelt, wie ihre Herrin das Haus mit einer Toilette für die Angestellte modernisiert, hat ihre Freundin Minny eine große Klappe. Sie lässt sich den Mund nicht verbieten und verliert ihre Arbeit. Sie findet nur schwer eine neue Anstellung, da plötzlich Lügen über sie im Umlauf sind. Hat Minny wirklich bei ihrer letzten Stelle geklaut? Die beiden treffen auf die Weiße Skeeter, eine junge Frau, die soeben ihr Studium beendet hat. Und Skeeter möchte nichts weniger erreichen als den großen Sprung zu den Zeitungen New Yorks. Sie nimmt einen Job beim örtlichen Magazin in einer Haushaltskolumne an – dumm bloß, dass sie vom Haushalt keinen blassen Schimmer hat. Und so ist Skeeter plötzlich auf die schwarzen Frauen und ihr Wissen angewiesen und entdeckt ein wichtiges Thema: Die Erlebnisse der schwarzen Frauen bei ihren weißen Familien. Skeeter beschließt ein Buch mit Interviews zu füllen, obwohl schnell klar wird, dass sie damit nicht nur ihre eigene Karriere, sondern auch die Leben der interviewten schwarzen Frauen aufs Spiel setzt.

So nur der Kurzabriss der Handlung dieses wundervollen Romans! Kathryn Stockett kehrt zurück in einen der Bundesstaaten, in denen sich die Rassentrennung und die damit verbundenen Gesetze in den 1960er Jahren allem zum Trotz gehalten haben. Ihre drei Hauptfiguren könnten unterschiedlicher kaum sein: Die bodenständige Aibileen, die einst ihr Kind verlor, die aufgeweckte, kecke Minny mit ihrer Großfamilie und das weiße Einzelkind Skeeter, das sich für das Schicksal der Schwarzen zu interessieren beginnt. Es braucht nur diese drei Personen um das Thema mit einer Vielfalt zu beleuchten, die bemerkenswert ist. Eines haben die drei bei all ihrer Unterschiedlichkeit gemeinsam: Sie bringen viel Mut auf, als sie sich an der Projekt Interviews wagen. Skeeter darf nicht bei den schwarzen Frauen gesehen werden, die schwarzen Frauen dürfen ihre Arbeit nicht vernachlässigen und am Ende darf um Gottes Willen niemand merken, wer in diesem Buch interviewt wurde. Das sorgt im letzten Abschnitt für Turbulenzen und ein Ende, das nachwirkt.

Ein absolut lesenswerter Roman! »Gute Geister« erzählt eine spannende Geschichte über die Rassentrennung und mutige, schlagfertige Frauen. Diese guten Geister werden Sie zum Lachen und Weinen bringen und Ihre Gemüter anregen!

Kathryn Stockett: Gute Geister.
btb Verlag, März 2011.
608 Seiten, Gebundene Ausgabe, 21,99 Euro.

Janine Gimbel

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