Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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A. Lee Martinez: Zu viele Flüche
Jetzt bestellen bei amazon.de! Das Leben im Dienst eines Zauberers ist schon schwer. Tagaus, Tagein muss die kleine Koboldin Nessy das grosse, mit Geistern und anderen absonderlichen Gezücht vollgestopfte Schloss sauber und in Schuss halten, sich nicht nur darum kümmern, dass alles aufgeräumt ist, sondern auch dafür sorgen, dass die gefangen gehaltenen Wesen sich nicht gegenseitig an die Gurgel gehen. Dass sie dabei auf Lob und Dank nicht hoffen kann, ist Nessy klar, aber ein wenig Anerkennung bekommt sie doch ab und an von den verfluchten Seelen.

Eines Tages geschieht das Undenkbare – ihr Meister, der fiese Magier Margle wird vom Nurgax gefressen, eigentlich sollten sich mit seinem Tod all seine Flüche verflüchtigen.

Dass Margle nicht so richtig tot ist merken all die Geister, als sich an ihrem Martyrium nichts ändert. Da muss Abhilfe her und schnell ist auch ein Plan ausgedacht – Nessy soll, angeleitet vom Bruder des Zauberers, dessen Gehirn und Augen sich in einem Einmachglas befinden Magie lernen und die Flüche aufheben. Dass dies beileibe nicht so einfach ist, wie es sich anhört dürfte jedem einleuchten, zumal auch noch ein Höllenhund im Anwesen umgeht, eine Dämonin ihr Unwesen treibt und es an der Tür klingelt …



A. Lee Martinez ist bekannt dafür seine Leser amüsant und kurzweilig zu unterhalten. Gerade in einem Genre, in dem man humorvolle Werke mit der Lupe suchen muss, ist sein Einsatz für die Bewegung der Lachmuskeln im Körper nicht hoch genug zu werten.
Dass seine Romane dabei nicht unbedingt weltbewegende Themen aufgreifen sei erwähnt, stört die Freude der Lektüre aber nicht weiter.

Im Vordergrund der Handlung, und dies ist vorliegend nicht anders, stehen sein oftmals skurrilen Figuren. Das sind Unikate, oft Loser, die aber ihr Herz auf dem rechten Fleck haben.

Sei es der in einen Flughund verwunschene Held, der seines Körpers beraubte Magier, das geteilte Skelett, sie alle überraschen den Leser durch ihre jeweilige Ausgestaltung.
Im Mittelpunkt aber steht unsere wackere Koboldin. Statt sich dem Schicksal zu beugen, der Fron zu entfliehen und einen Schwarm Kinder zu werfen stellt sie sich voller Pflichtbewusstsein der Herausforderung, das Anwesen nach dem vorübergehenden Tod des Zauberers in Schuss zu halten und sich um die Wesen zu kümmern.
Man hat fast schon ein wenig Mitleid mit der überforderten Heldin, gleichzeitig aber bewundert man ihren aufopfernden Einsatz, den Mut sich den Herausforderungen zu stellen.

Natürlich ist Vieles an den Haaren herbeigezogen, kommt es zu Ungereimtheiten und ist so manches, gerade für den Fantasy-erfahrenen Leser vorhersehbar. Dennoch liest sich der Roman sehr angenehm leicht und locker auf einen Rutsch durch, unterhält dieser durchaus peppig und temporeich und reizt zum Schmunzeln – und genau dies will Martinez ja erreichen.

A. Lee Martinez: Zu viele Flüche.
Piper, Juli 2011.
400 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Carsten Kuhr

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