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Stephan Russbült: Dämonengold
Jetzt bestellen bei amazon.de! Hallo auch, willkommen in meinem ganz speziellen Reich zwischen den Dimensionen.
Was, Sie kennen mich nicht? Das gibt’s doch nicht, gestatten dass ich mich vorstelle, Baazlabeth ist der Name, Kriegerdämon meine Obsession – und ich darf Ihnen bereits jetzt versprechen, dass Sie einen grausamen, sehr schmerzhaften und lang andauernden Tod sterben werden.

Seit Jahrhunderten – bestimmt, oder waren es doch Jahrtausende, so recht will ich mich nicht mehr an das letzte Mal erinnern - hatte ich keinen Besucher in meinem Käfig begrüssen können. Meine Lemuren haben die Erinnerung an frisches Blut und dampfende Innereien bereits vergessen. Um so willkommener seien Sie mir, mein lieber, hoch geschätzter Gast.

So, nun wollen wir einmal zur Tat schreiten, das Leiden wird lang – Moment, da erscheint ein Pentagramm, da ruft mich ausgerechnet jetzt solch ein Nichtsnutz von Magier in seinen Dienst. Also schön artig bleiben, ich komme zurück – bestimmt!

Kaum in der Menschenwelt angekommen merke ich, dass mein Magier ein ganz ausgebuffter Fuchs ist. Ich, Ich, ja Ich der Kriegsdämon schlechthin soll mir mit ehrlicher Arbeit 5000 Goldstücke verdienen – und dabei so ganz nebenbei noch die Heimsuchung der Stadt durch eine Zehrerin beenden – eine unmögliche Mission, auf die mich der Magier da entsendet, zumal ich nicht einmal ein paar unschuldige Menschen zur Aufmunterung umbringen darf …



Was sich auf den ersten Blick ein wenig wie ein schwacher Abklatsch von Strouds Bartimäus anhört, das liest sich dann erstaunlich flüssig und spannend auf einen Rutsch durch.

Sicherlich erfindet auch Stephan Russbült das Rad nicht neu, doch er hält für seine Leser jede Menge unerwartete Wendungen und Geheimnisse bereit, so dass sich die Seiten wie von selbst umblättern.

Geschickt baut er seinen Protagonisten, den Dämon, der per se schon negativ besetzt ist, als interessanten Erzähler auf.
Sicherlich, Baazlabeth bringt auch immer einmal wieder Unschuldige um, foltert und mordet, doch das passt einfach zu seinem Charakter und trägt zur inneren Geschlossenheit und Überzeugungskraft des Plots bei.

Ausgehend von der für einen Dämon fast unmöglichen Aufgabe, auf ehrliche weise Geld verdienen zu müssen, wird unser armer Antiheld dazu genötigt, auf Seiten des Guten einzugreifen.
Fast möchte man Mitleid mit dem Großmaul haben, doch eben nur fast.

Geschickt spielt Russbült hier mit der Erwartungshaltung des kundigen Fantasy-Lesers, lässt uns durch die Augen des Erzählers die Geheimnisse der eingeschlossenen Stadt erkunden, sich gegen die Inquisition und Sklavenhaltertum stellen und somit Intoleranz und Unfreiheit bekämpfen. Das ist geschickt aufgezogen, liest sich rund und flüssig und macht einfach Spass.

Stephan Russbült: Dämonengold.
Bastei Lübbe, April 2011.
560 Seiten, Taschenbuch, 14,00 Euro.

Carsten Kuhr

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