Der Cousin im Souterrain
Der Cousin im Souterrain
Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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Iny Lorentz: Juliregen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Berlin im Jahr 1887. Lore und ihr Mann Fridolin von Trettin genießen ihr Leben, erfreuen sich an ihren zwei kleinen Kindern und ihren Freunden. Doch dunkle Wolken ziehen am Horizont auf: Ein betrügerischer Baron hat mehrere Banken geprellt und Fridolin muss ein heruntergewirtschaftetes Gut übernehmen, um den Schaden zu begrenzen. Eine Mammutaufgabe. Nach dem ersten Schock ist Lore hocherfreut, befindet sich das Gut doch ganz in der Nähe ihrer Freundin Nathalia. Und ist nicht für Kinder das Leben auf dem Land ohnehin viel gesünder? Frohgemut stellt sie sich der Herausforderung - und ahnt dabei nicht, dass ihre Feinde, getrieben von blindem Hass und Neid, im fernen Berlin finstere Ränke schmieden ...

Juliregen ist der Abschluss der Trilogie um Lore Huppach (die beiden ersten Bände waren „Dezembersturm“ und „Aprilgewitter“.)
Die Protagonisten sind älter und reifer geworden, aber durch das schöne Leben auch weniger wachsam. Wir treffen alle alten Bekannten wie Hede Pfefferkorn, Mary und Dorothea wieder, ebenso die abgrundtief bösen Neider Malwine und Ottmar von Trettin. Einige neue Figuren treten auf, beispielsweise ein raffgieriges Mutter-Tochter-Gespann, über die man herrlich lachen kann; typische Berliner Gauner und ein echter Detektiv. Nathalia, jetzt erwachsen, ist noch immer ein frecher Fratz und in meinen Augen die interessanteste Figur. Mutig, vorlaut und selbstbewusst, von Emanzipation und Suffragetten begeistert, treibt sie die Handlung stärker voran als Lore. Der Roman hat mehr Krimi-Elemente als seine Vorgänger und bildet die Aufbruchstimmung dieses ausklingenden neunzehnten Jahrhunderts mit Anklängen von technischem Fortschritt und gesellschaftlichen Umbrüchen ab. Am Schluss des Romans werden alle Handlungsfäden zu einem runden Abschluss gebracht.

Iny Lorentz: Juliregen.
Knaur, Juni 2011.
704 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Susanne Ruitenberg

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