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Benedict Wells: Fast genial
Jetzt bestellen bei amazon.de! Benedict Wells' neuer Roman Fast genial liest sich erfrischend leicht und schnell. Ich ordne das Buch der Kategorie für junge Erwachsene zu, wobei auch ältere sicher mit Vergnügen darin lesen werden.

Die Handlung spielt in den USA.
Der knapp achtzehnjährige Francis hat nicht eben das große Los im Leben gezogen. Seit seine Mutter von seinem Stiefvater geschieden ist, lebt sie zusammen mit Francis in einem verlotterten Trailerpark in New Yersey. Francis' Mutter muss bedingt durch ihre psychische Erkrankung immer wieder für längere Zeit in einer Klinik behandelt werden und kann deshalb keiner geregelten Arbeit nachgehen. Die Aussicht auf einen besseren Lebensstandard schwindet mit jedem ihrer Klinikaufenthalte. Auch Francis' schulische Leistungen sind von Jahr zu Jahr schlechter geworden und lassen auf keine gute Zukunft hoffen.
Als Francis seine Mutter in der Klinik besucht, lernt er Anne-May, eine andere Patientin kennen, von der er sofort fasziniert ist.
Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch seiner Mutter in der Klinik findet Francis ihren Abschiedsbrief. Plötzlich hält er Hinweise auf seinen leiblichen Vater in den Händen. Sein Vater zählt nicht etwa zum Kreis der unzähligen Liebhaber seiner Mutter, wie Francis bislang angenommen hat. Sein Vater war ein Samenspender, der wie Francis' Mutter selbst an einem abstrusen Experiment teilgenommen hat. Dass sein Vater ein Genie sein soll, mit dessen Samen weitere Genies gezeugt werden sollten, beflügelt Francis. Möglicherweise steckt in ihm selbst viel mehr Potential als er bisher angenommen hat. Die Aussicht seinen Vater zu treffen und vom Loser auf die Gewinnerseite des Lebens zu wechseln, stärkt sein Selbstbewusstsein und lässt Francis einen Plan schmieden. Zusammen mit Anne-May und seinem Freund Grover macht er sich auf die Suche nach dem unbekannten Vater.
Eine abenteuerliche, verrückte Reise mit verschiedenen Stationen, vielen Hoch und Tiefs quer durch die USA bis zur Westküste und hinunter ins mexikanische Tijuana beginnt.

Wie in seinem ersten Buch Becks letzter Sommer, in dem Wells ebenso einen eigenen Road-Trip verarbeitet, den er seinen Protagonisten dann anschließend mit einem Freund nachfahren lässt, greift der Autor auch hier auf seine im Vorfeld der Entstehung dieses Romans gemachten Erfahrungen seiner monatelangen Reise mit Freunden durch Amerika zurück. Wohl aus diesem Grund lesen sich so manche Beschreibungen und Szenen wunderbar authentisch.

Benedict Wells zeigt in seinem dritten Roman treffend das Lebensgefühl von seinem Protagonisten Francis und dessen zwei Begleitern Grover und Anne-May auf. Er versteht es, seine LeserInnen mitfiebern zu lassen und an den entscheidenden Stellen gelungene Wendepunkte zu setzen.

Benedict Wells ist Jahrgang 1984. Fast genial ist sein dritter Roman. Für sein vielbeachtetes Debüt Becks letzter Sommer wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.


Benedict Wells: Fast genial.
Diogenes, August 2011.
336 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,90 Euro.

Annegret Glock

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