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Nick Hornby: Small Country
Jetzt bestellen bei amazon.de! Gut, eigentlich ist Nick Hornbys neue Geschichten-Sammlung „Small Country“ eine Mogelpackung.

Mittels Buchstabengröße, einem breiten Rand und viel Zeilenabstand pumpt der Verlag vier Kurzgeschichten des 1957 geborenen englischen Kultautors („Fever Pitch“, „High Fidelity“, „About a boy“) zu einem 150 Seiten dünnen Büchlein auf, das man in zwei Stunden durchlesen kann. Eine der Geschichten, „Nipple Jesus“, ist sogar vorher bereits in einer anderen Hornby-Anthologie in Deutschland erschienen: „Speaking with the Angel“ im Jahre 2001.

Andererseits ist „Small Country“ aber eine ungemein unterhaltsame Mogelpackung. Hornby schreibt aus der Perspektive einer Mutter, die erfährt, dass ihr Sohn in einem Porno-Film mitspielt, und aus der Sicht eines vollkommen unsportlichen Jungen, der in dem kleinsten Land der Welt gezwungen wird, in der Fußball-Nationalmannschaft mitzuspielen, weil es im ganzen Land nur elf spielfähige Jungen und Männer gibt.

In der dritten Geschichte erfährt ein 15-Jähriger, dass die Welt in wenigen Wochen untergeht. Fortan setzt er alles daran, in der verbleibenden Zeit wenigstens einmal Sex zu haben. Und besagte Story „Nipple Jesus“ begibt sich in den Kopf eines Wachmanns, der gezwungen wird, in einer Galerie ein obszönes Jesus-Bild zu bewachen.

Immer sind die Figuren, aus deren Innensicht Hornby seine Geschichten schreibt, auf den ersten Blick leicht naiv. Doch bei genauerem Hinsehen agieren sie mit einem weitaus gesunderen Menschenverstand als so mancher, der sich für viel schlauer hält.

Zwei der Geschichten lassen sich als sympathisches Plädoyer für Toleranz lesen. Warum soll der Sohn schließlich nicht in einem Porno-Film mitspielen, wenn er doch damit niemandem schadet?

Nick Hornby: Small Country.
Kiwi, September 2011.
144 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,99 Euro.

Andreas Schröter

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