Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin
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obwohl nicht ganz so wie man es vielleicht erwartet. Doch der Reihe nach.

In den ersten zwei Dritteln des Buches widmet sich der Autor dem Protagonisten Ivo Berg, seines Zeichens Ex-Geliebter von Lilli und gebrandmarkter Alleingänger. Hierbei wird die Vergangenheit (mit Lilli) als auch die Gegenwart (ohne Lilli) beleuchtet. Wir erfahren, wie es zum Bruch zwischen beiden kam, welche Schicksalsschläge beide einstecken mussten (wie Lilli zu ihrer Klingonennase kam) und was Ivo Berg heute macht (eine Art Baumflüsterer).
Ein Auftrag, der Ivo ans andere Ende der Welt verschlägt und natürlich mit seinem Beruf zu tun hat, bringt den Stein der Story ins Rollen.
Wir treffen auf liebenswerte, schrullige Typen, die man einfach nur gern haben muss und später auch auf alte Bekannte, die man schon beim ersten Mal ins Herz geschlossen hat.

„Die Haischwimmerin“ ist ein Roman, ganz so, wie man es von Heinrich Steinfest kennt und liebt.
Skurrile Personen, ungewöhnliche Schauplätze und ein Plot, der vor Kuriositäten nur so strotzt. Das Ganze ist eingebettet in Steinfests sprachlicher Brillanz, sodass das kurzweilige, locker-flockige Lesevergnügen von einem ständigen Grinsen bis hin zu einem lauten Lachen begleitet wird.
Die genialen Metaphern suchen ihresgleichen (Der Uniformierte lächelte mit einer Zahnreihe, die an ein fatales Endspiel im Schach erinnerte, wenn Schwarz über Weiß triumphierte).
Immer wieder schweift er ab, philosophiert, um letztendlich zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Dies schmälert jedoch keineswegs den Lesegenuss, sondern bereichert ihn um noch mehr Klarheit und Erkenntnis. Am Ende sitzt man da und denkt: „Wow, was für ein genialer Abschnitt“.
Sicher, dieser Roman ist kein Krimi im üblichen Sinn. Zwar wird auch gemordet und gefahndet, aber der Autor verzichtet dabei auf konventionelle Mittel, um Platz zu schaffen für eine Geschichte, die originell und abgefahren ist und dadurch zu fesseln weiß.
Dabei geht es ihm nicht um Glaubwürdigkeit und Realismus, sondern um den Spaß an der Sache. Und den hat man von der ersten bis zur letzten Zeile.

Hat mich der erste Fall von Lilli Steinbeck noch etwas ratlos zurückgelassen, schafft dieser es, mich voll und ganz zu überzeugen.

Ein Lesespaß auf höchstem Niveau

Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin.
Piper, September 2011.
352 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Robert Poleschny

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