Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Thomas Elbel: Asylon
Jetzt bestellen bei amazon.de! Eine Klimakatastrophe hat die Erde unbewohnbar gemacht. Umgeben von Wüste und umherziehenden Hungernomaden ist die überfüllte Stadt Asylon die letzte Zuflucht der Menschen. Beherrscht wird sie von mafiösen Clans. Torn Gaser ist ein Leveller, einer, der das Gleichgewicht der Clans aufrecht erhält – notfalls mit Gewalt.
Als eine Leiche im Minengürtel vor der Stadt gefunden wird, heißt es, es hätte mal wieder einen Eindringling erwischt. Doch Torn stutzt. So wie die Leiche liegt, bewegte sie sich von der Stadt weg!
Bald darauf wird ihm förmlich der Boden unter den Füßen weggerissen und er ist gezwungen, sein ganzes Leben in Frage zu stellen. Doch was heißt sein ganzes Leben? Seine Erinnerungen reichen kaum ein paar Jahre zurück. Welche Wahrheit verbirgt sich hinter alldem? Was ist der mysteriöse Ordo Lucis? Stimmen die Gerüchte von einem Paradies außerhalb der Mauern? Ehe er es sich versieht, wird er von einem Strudel von Ereignissen mitgerissen, die er nicht unter Kontrolle hat.

Thomas Elbel hat mit seinem ersten Roman einen düsteren dystopischen Thriller vorgelegt. Er zeichnet eine Welt, wie sie – ausgehend von heutigen Problemen – sehr gut vorstellbar ist. Mehrere Handlungsstränge und Personen treffen und kreuzen sich bis zur Auflösung. Immer mehr wird dem Leser klar, dass sich hinter dem Offensichtlichen eine andere Wahrheit verbirgt und die geschickt eingestreuten Hinweise erlauben ein Miträtseln à la Kriminalroman. Die Schilderungen von Gewalt und Verbrechen sind stellenweise sehr plastisch im Detail, die Dialoge lebendig und besonders der ironisch-lakonische Ton in Torns Perspektive gefällt. Unerwartete Wendungen und geschickt platzierte Cliffhanger halten den Spannungsbogen hoch. Der Schluss kommt nach einem gewaltigen Showdown für meinen Geschmack etwas zu abrupt, lässt aber keinen Handlungsfaden ohne Auflösung oder Andeutung einer Auflösung hängen.
Ein Debüt, das neugierig macht auf weitere Werke von Thomas Elbel.

Thomas Elbel: Asylon.
Piper, September 2011.
448 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Susanne Ruitenberg

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