Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
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Mely Kiyak: Ein Garten liegt verschwiegen ...
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die Autorin Mely Kiyak hat in diesem Buch über die Benediktinerinnen der Abtei Fulda geschrieben.
Der Klostergarten der Schwestern inmitten der Fuldaer Altstadt hat eine lange Geschichte. Kenntnisse über Gartenbewirtschaftung wie wir sie heute kennen, waren vor vierzig Jahren gänzlich ungeläufig.
Bis heute richten die Klosterfrauen ihr Leben im Garten und auch in der Schreibstube nach biologischen Vorgaben aus. - Denn Schwester Laurentias Devise "Wir stehen über Zeit und Mode" hat sich längst bestätigt.

Während des zweiten Weltkriegs konnten sich die Klosterschwestern unter anderem durch Nähaufträge für die Wehrmacht über Wasser halten. Aber auch nach dem Krieg war das Ernährungsproblem ein zentrales Thema. Die Bevölkerung war arm, die Benediktinerinnen bekamen keine Aufträge.
Als die sechzigjährige Schwester Laurentia einen Brief von einer befreundeten Abtei aus dem Englischen übersetzte, wusste sie, was zu tun war. "Jede Generation ist die Verwalterin des Bodens, auf dem sie lebt. Deshalb muss der Boden in denkbar bestem Zustand der Nachwelt übergeben werden...", lauteten unter anderem die Zeilen in dem Brief. So machten die Schwestern aus der Not eine Tugend. Fortan stand fest, dass der Klostergarten und die im Besitz des Klosters stehenden Ländereien bewirtschaftet werden mussten. - Obwohl die Schwestern keinerlei Erfahrung mit Land- und Gartenarbeit hatten.
In ihren Briefen schrieben die englischen Schwestern auch, wie sich in kürzester Zeit Humus aus Kompost herstellen lässt. Die Benediktinerinnen lernten, dass alles mit allem zusammenhing. Wenn es guten Boden gab, gab es auch viele und gute Kräuter... Der sich langsam einstellende Erfolg gab den Schwestern recht. Außer der Bewirtschaftung des Gartens und der Herstellung eines Kompostbeschleunigers, verschafften sich die Schwestern Kenntnisse über die Likörherstellung. Wie bei allem, was sie anpackten, war auch hierbei Geduld und das Vertrauen auf den späteren Erfolg wichtig. Und weil Kräuter, vor allem Pfefferminze, vorzüglich im Klostergarten wuchsen, verstanden sich die Benediktinerinnen, sehr anschaulich beschrieben, bald auch auf die Herstellung von Kräuterlikör.
Jede der Schwestern bekam eine Aufgabe übertragen, und jede Schwester arbeitete daran, ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Ausübung ihrer Tätigkeit zu verbessern und optimieren.

Ein Buch über betriebsame, mutige Nonnen, ihre ersten gärtnerischen Experimente und ihre daraus resultierenden Erfolge.
Beeindruckend ist, wie erfolgreich die Klosterfrauen allen Widrigkeiten trotzten, wie sie immer einen Weg fanden, wie vertrauensvoll sie Aufgaben annahmen und meisterten, obwohl sie sich bei vielen Dingen die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten erst mühsam aneignen mussten.

Mely Kiyak: Ein Garten liegt verschwiegen ....
Hoffmann und Campe, September 2011.
117 Seiten, Taschenbuch, 12,00 Euro.

Annegret Glock

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