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Brian Keene: Stadt der Toten
Jetzt bestellen bei amazon.de! Meine Erwartung an einen hochgelobten Zombie-Roman wurde ich in den ersten drei Kapiteln voll erfüllt. Splatter, Apokalypse, wunderbar grauenvolle lebende Tote, ein Priester, eine Nutte und ein Vater auf der Suche nach dem Sohn.
Dann … wird alles anders, als in andere Zombiefilmen, Comics und Büchern. Die Siqqusim tauchen auf, eine Wesenheit, die lange vor den Menschen die Erde beherrscht haben und dann in die „Leere“ verbannt wurden. Sie sind zurück gekehrt, um jeden menschlichen und tierischen Körper zu bewohnen, was nur nach dem (natürlichen oder gewaltsam herbeigerufenen) Tod des Körpers möglich ist. Diese Konstruktion erlaubt, dass Zombiebisse nicht ansteckend sind, Zombies nicht zum „Überleben“ auf Menschenfleisch angewiesen sind (auch wenn`s schmeckt), und sie sprachlich gewandt ihre Pläne darlegen können.
Der Leser erfährt, dass drei Siqqusim-Brüder diese Welt vernichten werden: Ob, der erste, ist gekommen, um die Menschheit auszulöschen, seine Brüder warten ungeduldig darauf, ihr eigenes Zerstörungswerk beginnen zu können.
Jim Thurmond, der Vater, der seinen Sohn Danny sucht und findet, der Pfarrer Thomas Martin, der Gott sucht und findet und die Prostituierte Frankie kämpfen in diesem Szenario gemeinsam ums Überleben und müssen feststellen, dass neben den Zombies ein weiterer Feind zu bekämpfen ist: Colonel Shaw. Der rottet in seiner Festung, dem Ramsey Tower, hunderte Menschen zusammen, ernährt sie, schützt sie und erklärt sie zu seinen Bürgern, die die Welt neu bevölkern sollen. Mit seinem Anspruch, der neue Messias der Menschheit zu sein, gefährdet er die (wohl ohnehin unmögliche) Rettung der Menschheit.
Schrecken und Ekeleffekt sind groß: Hunde, Ratten und Schwangere, in deren Körper die Siqqusim fahren, Sex mit Untoten, viele Maden und genüsslich schmatzende Zombies.
Zum Ende des Romans soll nicht zu viel gesagt werden: es bleibt einerseits vage, was das Schicksal von Jim, Danny, Frankie und Thomas betrifft, ist andererseits herrlich konsequent. Ob der Leser den Träumen von Frankie bzw. den paradiesischen Botschaften des Priesters letzte Hoffnung schöpfen darf?

Brian Keene: Stadt der Toten.
Heyne, November 2011.
464 Seiten, Taschenbuch, 8,99 Euro.

Corinna Griesbach

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