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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Dan Wells: Du stirbst zuerst
Jetzt bestellen bei amazon.de! Dan Wells hat schon mit seiner „Serien-Killer-Trilogie“ viele Leser begeistert. Nun liegt sein neuestes Werk vor, das sich einem gänzlich anderen Charakter und einer neuen Story widmet.
Und diese Story hat es in sich. Doch der Reihe nach.

Michael erwacht in einem Krankenhaus. Was er die letzten zwei Wochen getan hat, liegt völlig im Dunkeln.
Er kann sich nur noch daran erinnern, dass er auf der Flucht vor gesichtslosen Menschen ist. Darüber hinaus meidet Michael alle elektronischen Geräte, da diese ihm körperliche Schmerzen zufügen und er der festen Überzeugung ist, dass die Gesichtslosen ihn mit diesen Geräten beobachten und überwachen. Welchen Plan sie verfolgen, weiß er nicht.
Das Krankenhauspersonal und die Polizei halten ihn für verrückt. Nur seine Freundin, die jedoch verschwunden zu sein scheint, weiß mehr.
Hinzu kommt, dass genau zu dieser Zeit Menschen auf bestialische Weise ermordet werden. Der Mörder zerstört die Gesichter seiner Opfer stochert in ihnen herum, als würde er etwas suchen. Sein Name: Der Wellness-Killer.
Die Polizei verdächtigt Michael. Hat er etwas mit den Morden zu tun?
Es kommt, wie es kommen muss: Michael landet in der Geschlossenen. Die verordneten Tabletten lassen ihn immer mehr in einen Strudel aus Wahnvorstellungen und Realität versinken. Was ist echt und was nicht? Wer ist steckt hinter alldem und wer ist eingeweiht? Michael bleibt nur noch eine Chance, das Rätsel zu lösen: Die Flucht aus der Anstalt.
Denn er weiß: Die Gesichtslosen existieren nicht nur in seiner Fantasie.

Auch wenn es abgedroschen klingt. Dan Wells schaffte es auf bewundernswerte Weise, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Das liegt zum einen daran, dass die Story einfach toll ist und zum anderen, dass sein Schreibstil und die Fähigkeit, Dinge anschaulich zu beschreiben, die schon sehr gute Story unterstreichen. Gerade bei diesem Roman pendelt die Geschichte ständig zwischen Realität und Fantasie, birgt also die Gefahr, die Orientierung zu verlieren.
Trotzdem habe ich nicht einmal Probleme gehabt, dem Plot zu folgen.
Dan Wells spinnt mehrere Erzählfäden, die er am Ende gekonnt zu einem grandiosen Gesamtbild verknüpft. Das Finale war für mich endlich mal wieder sehr befriedigend.
Ich könnte mir zwar vorstellen, dass es einige Leser geben wird, die das Finale als zu abgedreht empfinden. Es sollte jedoch jedem Leser klar sein, dass es sich um ein Dan Wells Roman handelt, was gleichbedeutend ist, mit „kein 08/15-Thriller“.
Nein, Wells Geschichten verknüpfen Thriller mit Fantasy/Science Fiction-Elementen, was ihn in meinen Augen ausmacht und wohltuend aus der Masse hervorhebt.
Der Roman wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten erzählt. Hierdurch ist man noch näher am Geschehen und erfährt nur das, was Michael herausbekommt. Dadurch bleibt des Rätsels Lösung wirklich lange im Dunkeln, was den Lesespaß umso größer macht.

Zur Buchgestaltung ist zu sagen, dass es nahtlos an die Vorgängerromane anschließt.
Reliefartiges Cover und unterschiedlich große Seiten, die dem Buch einen ausgefledderten Charakter geben. Die Kapitel sind kurz. Dementsprechend liest sich das Buch in einem Rutsch weg.

Die einzige Kritik, die ich habe, bezieht sich auf den deutschen Titel.
Ich frage mich, was manche Verlage da treiben. Warum kann man den englischen Titel („The hollow city“) nicht einfach übernehmen?
Für mich ergibt der deutsche Titel nämlich überhaupt keinen Sinn.
Vermutlich wollte man die Leserschaft mit dem Glauben an einen blutigen Roman ködern, was er definitiv nicht ist.
Das ist jedoch nebensächlich und hat zum Glück keinen Einfluss auf die Geschichte.

Also, wer einen Roman sucht, der sich ein bisschen fernab der abgetrampelten Thriller-Pfade bewegt, sollte unbedingt zugreifen.
Rasante Spannung, geheimnisvolle Verschwörungen und ein, in meinen Augen, grandioses Finale. Toll!

Dan Wells: Du stirbst zuerst.
Piper, Oktober 2011.
448 Seiten, Taschenbuch, 12,99 Euro.

Robert Poleschny

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