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André Kubiczek: Die Guten und die Bösen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Gleich am Anfang eine Warnung: Glaubwürdigkeits-Fanatiker werden mit dem zweiten Prosawerk des Ostberliner Autors (siehe auch Rezension „Junge Talente“) nicht glücklich werden. Ein bisschen Sinn fürs Abgedrehte und Schrille sollte man mitbringen, denn der Autor zieht alle Register seiner offenbar überbordenden Phantasie. Schon der Titel sagt alles und nichts- wer die „Guten“ oder die „Bösen“ sind, wird der Leser nicht erfahren und auch nicht der Prenzekberger Frührentner und Möchtegern- Detektiv Raymond Schindler. Was wie ein Krimi verpackt ist, ist in Wirklichkeit ein bunter Comic-Strip voll schräger Szenarien, wobei Klischees voll ausgereizt und absichtlich überhöht werden. Schon die Namen der Protagonisten sprechen für sich: Ein Zeitgeist- Journalist heißt von Stammler, eine zickige Schickimicki-Tusse heißt natürlich Vanessa, zwei geniale Hacker und Elektronikbastler Zeus und Zigmund Fraud. Da werden wüste Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt, und die Hacker- Anarchisten arbeiten am Untergang der Stadt. Ein hyperintelligenter Wellensittich namens Lord Nelson bringt zusammen mit zwei eingesperrten Tieren, einem Hund und einer Katze, einen sodomitischen Parteiabgeordneten per Selbstmordattentat zur Strecke. Buschmänner überfallen einen Afrikaforscher und planen eine Invasion. Klingt alles ziemlich abgedreht? Ist es auch, und doch macht dieses Buch irgendwie einen Mordsspaß, wenn man sich einmal reingelesen hat. Das liegt auch an der flüssigen Erzählweise und am trockenen Humor des Autors. Es gibt so manchen Knalleffekt und einige Überraschungen. Was es nicht gibt, ist ein richtiger Plot- ähnlich wie in „Junge Talente“ reiht Kubiczek eher Einfälle und Szenen aneinander, bringt aber dabei das Kunststück fertig, völlig verschiedene Handlungsstränge auf verblüffende Weise miteinander zu verknüpfen. Man mag manches in diesem Roman abstrus finden- Langeweile beim Lesen kommt jedenfalls keine auf.

André Kubiczek: Die Guten und die Bösen.
Rowohlt Taschenbuch, Reinbek, Juli 2004.
320 Seiten, Taschenbuch.

Susanne Tank

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