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Chuck Palahniuk: Diva
Jetzt bestellen bei amazon.de! Katherine Kenton (Miss Kathy) ist eine Hollywooddiva, wie sie im Buche steht. Sie hat die besten Jahre hinter sich, was man ihr jedoch, aufgrund mehrerer Eingriffe, nicht ansieht. Wie es sich für jemanden ihres Standes gehört, erfüllt sie jegliche Klischees, die es zu erfüllen gibt:
Partys, kleine wuschelige Vierbeiner namens Casanova oder Loverboy, Tabletten, Alkohol und mehrere verflossene Ehemänner. Die Urnen der Verstorbenen (sowohl die der Gatten als auch die der Hunde) schmücken, zusammen mit benutzten und mittlerweile von Staub verklebten Champagnergläsern, die Familienkrypta, die Katherine regelmäßig besucht, um der Vergangenheit nachzutrauern.

Hazie Coogan, ihres Zeichens Katherines Haushälterin, Ratgeberin und Entscheidungsfinderin, tut alles, um das Leben ihrer „Miss Kathy“ so angenehm wie möglich zu machen.
Eines Tages tritt ein gewisser Webster Carlton Westwood III in Katherines Leben und macht ihr Avancen, die nicht spurlos an ihr vorübergehen. Katherine ist Feuer und Flamme für diesen Mann.
Hazie hingegen sieht in diesem Kerl eine Bedrohung für ihre „Miss Kathy“. Als Katherine dann noch ein Manuskript mit dem Titel „Sklave der Liebe“ in Websters Schublade findet, in dem beschrieben ist, wie Katherine durch einen Unfall stirbt, steht für beide fest, dass „Miss Kathys“ Leben in Gefahr und Webster die Liaison nur eingegangen ist, um einen Teil des Ruhms abzubekommen. Denn was verkauft sich besser als die intime Biografie einer toten Filmdiva?
Nun gilt es, sämtliche „Anschläge“ zu vereiteln und darüber hinaus festzustellen, welches neue „Drehbuch“ Webster sich als nächstes erdacht hat.

Chuck Palahniuk, Autor des Kultromans „Fight Club“, hat mit diesem (kurzen) Roman wieder einmal gezeigt, wie die schmutzigen Abgründe der amerikanischen (Film-) Gesellschaft aussehen können. Mit Wortwitz und einer eingängigen Sprache schafft er es, den Leser an seinem Buch zu fesseln und rätseln zu lassen, wie die Story ausgehen wird.
Leider gelingt es ihm dieses Mal nicht, das Rätsel bis zum Ende undurchsichtig zu lassen. Zu schnell wird deutlich, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Man hat irgendwie das Gefühl, dass Herr Palahniuk, durch seinen oben genannten Erfolgsroman, unter dem Druck stand, noch einmal einen solch genialen Clou hinzubekommen.
Darüber hinaus hatte ich anfangs große Schwierigkeiten in den Roman „reinzukommen“.
Das lag meiner Meinung daran, dass gleich zu Beginn zu viele Namen in unterschiedlichsten Funktionen auftauchten, die letztendlich keine Bewandtnis hatten.
Ist man aber über die ersten zwanzig Seiten hinweg, taucht man genüsslich in die bizarre Story ein.

Die Gestaltung des Covers ist ein wahrer Augenschmaus.

Trotz der oben genannten Kritikpunkte kann ich diesen zeitgenössischen Roman wärmsten empfehlen.
Denn es macht einfach Spaß, die schmutzigen Seiten der Gesellschaft so wunderbar schonungslos und detailliert aufgezeigt zu bekommen.

Chuck Palahniuk: Diva .
Manhattan, Oktober 2011.
224 Seiten, Gebundene Ausgabe, 17,99 Euro.

Robert Poleschny

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