Ganz schön bissig ...
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K. J. Parker: Purpur und Schwarz
Jetzt bestellen bei amazon.de! Mit welcher Tinte schreibt man königliche Depeschen – Schwarz? Zu profan, Rot zu anrüchig, Grün – gewöhnlich, Blau – nicht hochherrschaftlich genug. Nein, wirklich wichtigen Schriftstücken ist allein Purpur vorbehalten.

Doch was, wenn man als Monarch gerade höchst unerwartet und überraschend zu Herrschaftswürden gekommen ist, und die korrupte Verwaltung und das selbstherrliche Militär nichts besseres wissen, als einem Steine in den Weg (wie etwa die königliche Tinte mit Zement zu vermischen) zu legen und die neue Regentschaft zu torpedieren? Man muss auf alte Freunde und Weggefährten zurückgreifen, man muss das tun, was man während des Studiums als unabdingbar erkannt – setzte denjenigen an die Hebel der Macht, der die Aufgabe auf gar keinen Fall will.
Gesagt, getan und schon findet sich Phormio, der eigentlich nichts lieber täte, als an der Universität zu forschen und zu unterrichten in den wilden Grenzlandes des Ostens wieder. Dass dort marodierende, aber gut ausgebildete und vorzüglich geführte Banden das Reich angreifen bringt unseren wackeren Studiosus an den Rande der Verzweiflung. In Depeschen zwischen ihm und dem Kaiser berichtet er von der Suche nach den Aufständigen und ihren Hintermännern …


Die Engländerin K. J. Parker, deren vorzügliche Romane bislang unverständlicherweise den Deutschen Lektoraten entgangen sind, legt mit dieser Novelle ein rundum gelungenes, ungewöhnliches Werk vor.

Gerade die ungewöhnliche Erzählweise, ihre Protagonisten jeweils in Briefform einander von den Geschehnissen berichten zu lassen eröffnet es ihr, ihren Leser einen ungewohnten, aber sehr interessanten Einblick in die Geschehnisse zu vermitteln.

Mit viel unterschwelligem Humor ausgestattet erwartet den Rezipienten eine Mischung aus interessanten, intelligenten Charakteren, einer faszinierend-rätselhaften Handlung und markanten Details, die den Leser dazu anregen, die fehlenden Hintergründe selbst hinzuzufügen und die eigentliche Handlung auf diese Weise selbst zu vervollständigen.

Lektionen über angewandte Taktik, den Wert antiquarische Pornographie und das wahre Wort dass, je mehr man sich bemüht etwas als Herrscher richtig zu machen man sich immer mehr der verhassten Regierung derer die vorherkamen annähert erschließen sich dem Leser. Es geht um Macht, Machtmissbrauch und Machtstrukturen – das aber so geschickt in eine überraschende Handlung verpackt, dass sich die Seiten wie von selbst umblättern. Das ist intelligent, voller Humor und überraschend, ein wahres Kleinod, das den Leser nicht mehr aus seinem Bann lässt.

K. J. Parker: Purpur und Schwarz.
Golkonda Verlag, Februar 2012.
126 Seiten, Taschenbuch, 14,90 Euro.

Carsten Kuhr

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