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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Anika Beer: Als die schwarzen Feen kamen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Marie, die Hauptfigur von Anika Beers Jugendroman „Als die schwarzen Feen kamen“ ist auf den ersten Blick ein ganz normales Mädchen. Sie geht zur Schule, streitet mit ihrer besten Freundin und meistert ihren Alltag und das Leben mit ihrer Mutter. Bei genauerem Hinsehen umgibt Marie allerdings ein Geheimnis. Sie träumt nachts von den Schwarzen Feen, wird von seltsamen Anfällen geplagt und sucht deshalb einen Psychologen auf. Ihr Mitschüler Gabriel erkennt schnell, dass von Marie eine ungeahnte Gefahr ausgeht - fast zu spät versucht er, ihr zu helfen und ein spannender Wettlauf mit der Zeit beginnt, in dem die beiden Jugendlichen das Leben der Menschen in Maries Umgebung zu retten beginnen.

Anika Beer verwendet eine sehr plastische, schöne Sprache in ihrem Roman und stellt die Figuren, allen voran Marie und Gabriel, authentisch dar. Sie haben kleinere Macken, Ängste und Träume - kurz: sie sind lebendig. Marie wird als tief verwundet, ja verstört durch den Tod ihres Vaters beschrieben, Gabriel als Außenseiter unter gleichaltrigen, weil er sie sehen kann. Sie, das sind die Schatten der Menschen, ihre Bestien. Die dunkle Seite, die einen Menschen ausmacht. Diese Bestien werden im Buch zumeist durch Tiere dargestellt, die ihren Besitzern folgen, manchmal von ihnen Besitz ergreifen und nur von Gabriel wahrgenommen werden können. Für ihn ist das ein Fluch und er wird mitunter zur faszinierendsten Figur des Romans, vielschichtig angelegt und geheimnisvoll. Dieser Ausflug zu den Bestien der Menschen wird in Verbindung mit den Schwarzen Feen, die für Maries traumatische Erfahrungen stehen, zu einer tollen „Selbstläufer“-Kombination.
Der Roman liest sich fast von selbst, die Geschichte fließt dahin. Und dabei ist sie nicht nur ein schnöder Ausflug in eine Fantasywelt für Jugendliche. „Als die schwarzen Feen kamen“ hält fest an der wirklichen Welt und stellt den Fantasyaspekt als Teil dieser dar, als selbstverständlichen Teil der menschlichen Psyche.

„Als die schwarzen Feen kamen“ ist eine tolle Lektüre für Jugendliche - vor allem Mädchen - ab 14 Jahren, die ganz elementare Themen wie Freundschaft und Beziehung in einen leicht mit Fantasy versehenen Kontext anspricht. Sehr schön gelesen und mit einer starken, leicht dahinfließenden Sprache versehen.

Anika Beer: Als die schwarzen Feen kamen.
cbj, März 2012.
448 Seiten, Taschenbuch, 12,99 Euro.

Janine Gimbel

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