Der himmelblaue Schmengeling
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Glück ist für jeden etwas anderes. Unter der Herausgeberschaft von Katharina Joanowitsch versuchen unsere Autoren 33 Annäherungen an diesen schwierigen Begriff.
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Tom Bullough: Die Mechanik des Himmels
Jetzt bestellen bei amazon.de! Vor Jahren bin ich über ein Buch an ein Genre gelangt, welches ich fortan liebte. - Die Entdeckung des Himmels - von Harry Mulisch, war der Ausgangspunkt für meine Vorliebe für Romane, in denen sich Naturwissenschaft, Philosophie und Literatur treffen. Grandioses Werk. Nun las ich den Titel des Romans von Tom Bullough und griff gleich zu; nicht in der Erwartung, Mulisch wieder zu finden, sondern eben gut unterhalten zu werden. Kurz, all dies ist in – Die Mechanik des Himmels - nicht zu finden. Ein ermüdendes Buch mit endlosen Beschreibungen über Schlamm – und Eisverkrustete, bitterarme Dörfer und Städtchen im bibbernden Russland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Was anfangs noch als lyrischer Duktus verstanden werden kann, wird durch den häufigen Gebrauch von Verben, wie z.B. struppige Dächer, zweckdienliche Birke, wolkenzerkratzte Himmel, etc… irgendwann farblos und man fängt an zu blättern. Es geht um
die Geschichte von Konstantin Ziolowski (1857 - 1935), der auch wirklich gelebt hat, und zum zumindest theoretischen Vater der russischen Raumfahrt wird. In jungen Jahren an Scharlach erkrankt, und dadurch fast taub, behauptet er sich dennoch in dieser schwer zu lebenden Welt, und interessiert sich für die Naturwissenschaft und wird sogar Lehrer; und zeigt seinen Schülern die Phänomenologie der Himmelsmechanik. Das macht er durchaus beispielhaft in dem er seine Schüler Größenvergleiche anstellen lässt, um die Mächtigkeit der Sonne gegenüber den Planeten zu verstehen. Nun ja, das kennt man.
Was ich mit ermüdend meine, sind die russischen Namen, die Entfernungsangaben – ein Werst scheint so was wie ein Kilometer zu sein – und die Sprünge, die der Roman macht. Die physikalischen Erkenntnisse, Newton und die Gravitation, etc., kommen zwar gegen Ende noch vor, aber es bewegt nicht. Auch nicht, das Konstantin ein Mädchen kennenlernt und Vater wird. Ich habe das Buch vielleicht nicht verstanden, aber einen poetisch, atmosphärisch dicht geschriebenen Roman über große Träume und Ideen – so steht es auf der Rückseite des Umschlags - habe ich nicht gefunden. Tut mir leid.

Tom Bullough: Die Mechanik des Himmels.
C.H. Beck, Februar 2012.
227 Seiten, Gebundene Ausgabe, 18,95 Euro.

Fred Ape

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