Ganz schön bissig ...
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Bernhard Kegel: Ein tiefer Fall
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der Verlagsname ist Programm. Mare. Es geht um das Meer. Genauer um das berühmte deutsche Zentrum für Meeresbiologie in Kiel, welches auch schon in Schätzings „Der Schwarm“ eine große Rolle spielte. Hier tummeln sich Meeres- und Evolutionsforschung und biederes Wissenschaftshandwerk. Personifiziert durch die zwei Hauptpersonen des Romans, Hermann Pauli - seines Zeichens der Kalamarist, der vor Jahren „den Roten“ an Neu Seelands entdeckt hat, ein Krake von bis dahin unvorstellbarere Größe – und eben Frank Moebus, schillerndes Pendant zu Pauli im internationalen Wissenschaftszirkus, ein Star seiner Zunft, der mit einer Entdeckung prahlt, die ihn weltberühmt machte. Nämlich so eine Art außerirdische DNA – hier RNA genannt -, die es auf unserem Planeten eigentlich nicht geben sollte, die aber an den so genannten „Schwarzen Rauchern“, kilometertief im Atlantischen Rücken gefunden wurden, und nun fortan das Leben dieses Wissenschaftstalents Moebus bestimmt. Was in diesem Roman gut herauskommt, ist, dass es genau wie unter Politikern, Bankern und was weiß ich noch für Versagern, es im Wissenschaftsbetrieb genauso um Gier nach Anerkennung geht, weniger im materiellen Sinne allerdings. Vielleicht ist es die Sucht nach dem Nobelpreis, nach bewundernden Artikeln in den Zeitschriften Nature oder Science, die Moebus im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen lässt. Die Krimistory kommt eher bieder daher. Es gibt eine an Meeresbiologie interessierte Kommissarin die sich nicht nur wegen des Falles, auf Hermann Pauli einlässt. Dieser sympathische Opa des Instituts, bringt mehr oder weniger zufällig den Fall nach vorn und letztendlich Moebus zu Fall, da verrate ich nicht zu viel. Was den Roman interessant macht sind die sidefills. Es gibt immer wieder Beispiele durchgeknallter Wissenschaftler auf der Welt, die durch vermeintliches sensationelles Klonen von Tieren oder eben durch die Erfindung der Quadratur des Kreises sich unsterblich wähnen und am Ende des Tages sich nur lächerlich machen. Fazit: Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Guter Durchschnitt!

Bernhard Kegel: Ein tiefer Fall.
Mare, Februar 2012.
512 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,90 Euro.

Fred Ape

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