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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Steve Mosby: Schwarze Blumen
Jetzt bestellen bei amazon.de! Wie aus dem Nichts erscheint eines Tages auf der Promenade eines englischen Seebades ein kleines Mädchen, das eine schwarze Blume in der Hand hält und eine grauenerregende Geschichte erzählt. Ihr Vater entführt Frauen und quält sie auf einer abgelegenen Farm zu Tode. Die Polizei kann die Farm jedoch nicht finden. Doch dann taucht genau diese Geschichte plötzlich in einem Kriminalroman mit dem Titel "Die schwarze Blume" auf. Der Verfasser ist ermordet worden. Und er ist nicht der Einzige, der mit dem Leben bezahlen muss …

Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/ Yorkshire ist den Krimilesern sicher kein Unbekannter. Mit „der 50/50-Killer“ gelang ihm 2007 (in Deutschland) der Durchbruch als hochklassiger Thriller-Autor. Ob er mit seinem neuen Thriller „Schwarze Blumen“ genauso die Massen erreicht, wage ich jedoch zu bezweifeln. Denn das Buch ist auf gar keinen Fall ein Nebenbei-Krimi. Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge fordert er ganze Konzentration vom Leser. Es ist nicht immer ganz einfach, die einzelnen Perspektiven auseinander zu halten: In der Gegenwart schreibt Mosby aus der Sicht der ermittelnden Polizistin Hannah Price sowie aus dem Blickwinkel des Schriftstellers Neil Dawson (dessen Vater, ebenfalls Schriftsteller, wiederum Parallelen zu dem Autor der „Schwarzen Blume“, Robert Wiseman, aufweist.) Auch Wisemans Roman ist in Auszügen in den Handlungsstrang eingeflochten. Dazwischen erfahren wir außerdem immer wieder die Gedanken eines Mörders.

Steve Mosby spielt, genauso wie seine literarischen Vorgänger Sebastian Fitzek und John Katzenbach, mit Realität und Fiktion, mit Wahn und Wirklichkeit.

„Er hatte schon immer gewusst, dass das Leben ein unablässiger Wechsel von Ebbe und Flut ist, doch bis dahin hatte er dies nur auf der physischen Ebene gesehen. Dabei hatte er schon immer eine Vorliebe für die Phantasiewelt in Büchern gehabt. Wiseman jedoch hatte ihm gezeigt, dass Bücher auch noch eine ganz andere Dimension erreichten, wenn die vielfältige Gestalt des Lebens in Ideen umgewandelt wurde. Diese neue Welt war wie ein in bunten Farben gewobenes Bild, das über unserem eigenen hing. Es stellte sich Seelen vor, die wie ein Nebeldunst aus der realen Welt emporschwebten und umgekehrt Ideen, die von dort oben herunterfielen und mit ihren dumpfen Aufprall ihre Saat in alle Winde zerstreuten.“ (Seite 134f)

Die Geschichten sind so faszinierend miteinander verwoben, dass der Leser stellenweise nicht mehr weiß, was er glauben soll. Die Auflösung am Schluss ist dann auch so überraschend, dass man das Buch auf den letzten Seiten einfach nicht mehr aus der Hand legen will.

Steve Mosby: Schwarze Blumen.
Droemer, Februar 2012.
400 Seiten, Taschenbuch, 14,99 Euro.

Nadine Roggow

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