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Ilona Andrews: Ruf der Toten
Jetzt bestellen bei amazon.de! Stellen sie sich vor, dass eine Gruppe skrupelloser Terroristen eine Welt, die nach der Wende mit und durch die Magie erst existiert schädigen wollen. Schädigen im Sinne von auslöschen, töten, vernichten.

Da kommt es dann nicht ungeschickt, wenn ein etwas absonderlicher Wissenschaftler eine Maschine erfindet, die alle Magie aus der Welt zieht, die damit dafür sorgt, dass alles Magische stirbt. Vampire, Werwesen, Hexer und Druiden, alles, was auch nur einen Funken Magie in sich trägt, wird von jetzt auf nachher ausgelöscht. Egal ob jung oder alt, Kind, Greis, Bestie mit einem Schlag ist die Welt von allem Übel, wie es die Terroristen sehen, befreit.

Vorhang auf für den Einsatz von Kate Daniels. Als Gemahlin des Anführers der Rudel, Tochter eines dunklen Gottes und ehemalige Söldnerin die nichts besser beherrscht, als anderen Wesen weh zu tun und sie umzubringen, sollte sie eigentlich dafür prädestiniert sein, eine solche Gefahr für Atlanta und die Umgebung auszuschalten. Man beachte den Konjunktiv – sollte – und schon ahnt man, nein man weiß, dass es so einfach nicht wird.

Zunächst muss unsere toughe und tapfere Werwolf-Gemahlin die Gefahr erst einmal erkennen, dann wird ihr Mündel von dem Lyc-V Virus befallen und droht sich in einen Loup zu verwandeln. Ihre Verbündeten werden angegriffen, abgelenkt und unterwandert, Söldner, Hexer und der Meister der Nacht mischen mit, doch wie üblich hängt es an einer jungen Frau, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, und den bösen Buben eines auf ihre Nase zu geben – na ja, vielleicht auch ihnen die Haut abzuziehen oder die Köpfe vom Hals zu trennen – und bei derartiger Motivation läuft Kate bekanntermaßen zu Höchstform auf …




Ilona Andrews hält sich auch im fünften Band ihrer Urban Fantasy Reihe um »Atlanta, die Stadt der Finsternis« ganz an ihr erprobtes Erfolgsrezept.

In einer Welt, die nach dem Wandel durch wellenförmig auftretenden Magie-Erscheinungen lernen musste, dass es, um mit Shakespeare zu sprechen, mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt als man gemeinhin annimmt, dass die Magie nicht nur existiert, sondern auch alle Technik ausschaltet, beschreibt sie uns das Schicksal eine geheimnisvollen Frau. Seit Kindesbeinen vor ihrem göttlichen Vater auf der Flucht kämpft sie sich im wahrsten Sinne des Wortes ihren Weg frei.

Mittlerweile haben wir schon viele der Machtgruppierungen in und um Atlanta kennengelernt, haben miterlebt, wie Kate in dem Rudelführer Curran ihre nicht immer unproblematische Liebe gefunden hat. Im Verlauf der bisherigen Romane haben wir Vieles über die Vampire und Werwesen erfahren, aber nur wenig über Kates persönliche Historie.
Über die zu Hilfe eilenden Hexen erfahren wir nun vorliegend ein wenig mehr über Kates Muter, deren Beziehung zu dem dunklen Gott und dem Schicksal, das Kate droht. Dabei wird sehr deutlich, dass der Konflikt mit Roland nicht abzuwenden ist, dass Kate, um gegen ihren Vater überhaupt eine Chance zu haben, sich fortentwickeln muss. Hierzu bekommt sie in den anstehenden Kämpfen auch reichlich Gelegenheit. Die Handlung läuft gewohnt tempo- und actionreich ab, bietet jeden Menge dramatischer Szenen und Überraschungen.

Verborgen unter dieser vordergründigen Action aber befasst sich die Autorin dieses Mal mit dem Thema Rassismus. Wer als Loser immer nur die Anderen für sein vermeintliches Unglück verantwortlich macht, wer sich auf einfache Lösungen verlässt, wer Anderen immer nur deren verdienten Reichtum neidet, selbst aber nicht gewillt ist durch Arbeit zur Verbesserung seiner Situation beizutragen, der ist leicht beeinflussbar und zu verführen. Willige Streiter im Kampf für ihre Sache sehen sie sich auch noch moralisch gerechtfertigt als integere Krieger, haben keinerlei Unrechtsbewusstsein. Hier zeigt die Autorin deutlich, fast schon überzeichnet derartige Tendenzen auf, die Mentalität „ihr müsst mir helfen“ wird deutlich angeprangert.

Insgesamt wieder ein rasanter Roman voller Dramatik, Spannung und Gewalt der die Fans der Serie entzücken wird, der für Neueinsteiger aber aufgrund der vielen Anspielungen und Verweise auf die bisherigen Titel nicht geeignet ist.

Ilona Andrews: Ruf der Toten.
Egmont LYX, März 2012.
348 Seiten, Taschenbuch, 12,99 Euro.

Carsten Kuhr

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