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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Kerstin Gier: Für jede Lösung ein Problem
Jetzt bestellen bei amazon.de! Gelegentlich stöbert man auch mal in eher artfremden Genres, aus denen man sonst seltener Romane liest. Auf Empfehlung hin las ich kürzlich den Roman „Für jede Lösung ein Problem“ von Kerstin Gier, der wochenlang die ersten Plätze der Amazon-Bestsellerliste angeführt hat:

Gerri Thaler ist mit Leib und Seele Heftromanautorin. Alle ein bis zwei Wochen schreibt sie einen neuen Roman für Reihen mit klangvollen Namen wie „Norina“. So fröhlich das bunte (Liebes-)Leben der gut aussehenden Helden, die Gerri alias Gerda erfindet, auch zu sein scheint – so unerfüllt ist auch ihr eigenes Liebesleben. In ihrer typisch deutschen Familie ist sie das schwarze Schaf – schließlich ist sie schon dreißig und noch immer Single. Als sie sich aufgrund verschiedener Umstände dazu entschließt, Selbstmord zu begehen, schreibt sie an alle Leute, die sie kennt, Abschiedsbriefe – in denen sie knallhart das schreibt, was sie wirklich über die jeweilige Person denkt. Doch so ganz klappt das nicht mit dem Suizid – und von da an nimmt ihr Leben einige entscheidende Wendungen…

Viele Komödien (egal, ob in Roman oder Film) haben das Problem, dass der Stoff, von dem sie handeln, einfach zu ausgelutscht ist und schon etliche Male zuvor deutlich besser erzählt wurde – oder auch, dass die Idee, die einer Komödie zugrunde liegt, einfach nicht lustig ist.

„Für jede Lösung ein Problem“ ist das ganz und gar nicht – im Gegenteil. Schon die Einstiegsszene mit einem Brief an die Bild-Zeitung bietet einen humorvollen Einstieg in das Buch und von da an geht es turbulent und ideenreich weiter. Beachtlich ist hierbei besonders, wie humorvoll Kerstin Gier die Geschichte um einen Suizid-Versuch verarbeitet hat.

Natürlich sind die grundsätzlichen Bausteine, mit denen Kerstin Gier ihre Story bestückt hat, eher klassisch: Die allein stehende Frau, die als einzige im großen Freundes- und Bekanntenkreis keinen Mann abgekriegt hat und sich doch die große Liebe wünscht – was sogar schon dazu führte, dass sie sich mit Chaoten aus dem Internet mit passenden Namen wie z. B. Hammerhart31 getroffen hat -, die im Verlaufe des Buches allerdings erkennt, dass es hinter der Fassade glücklicher Ehen und Beziehungen mitunter ganz anders als gedacht aussieht. Hier kommt es auch mehr darauf an, wie Kerstin Gier die Thematik verarbeitet hat. Dieses Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und besticht – anders als beispielsweise Tommy Jauds Roman „Vollidiot“, der zwar sehr lustig, aber dafür ziemlich inhaltsarm ist – durch reizvolle, interessant gestaltete Charaktere und eine kurzweilige, spannende Handlung.

Fazit: „Für jede Lösung ein Problem“ ist ein erfrischendes, schwarzhumoriges Buch, das Laune macht – nicht nur notorischen Schwarzsehern sehr zu empfehlen.

Kerstin Gier: Für jede Lösung ein Problem.
Bastei, Januar 2007.
299 Seiten, Taschenbuch, 7,95 Euro.

Martin Palm

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