Der Tod aus der Teekiste
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Maylis de Kerangal: Die Brücke von Coca
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der Ingenieur Georges Diderot erschafft aus Visionen Wirklichkeit: „Gib mir die Pläne, und ich bau dir (…) eine Brücke in die Hölle.“ In der fiktiven Stadt Coca soll diese Brücke vom Ufer der Kleinstadt zum anderen Ufer, an dem Wildnis herrscht, entstehen, das ist Diderots neue Herausforderung.
Tonnen von Beton und Stahl werden gebraucht, Fachleute und Hilfsarbeiter aus der ganzen Welt, aus Mexiko und China. Die kleine Stadt Coca wird zum Schmelztiegel von Wanderarbeitern. Cocas Bürgermeister träumt vom Reichtum, ein letztes Indianervolk auf der anderen Flussseite von Coca in der Wildnis, die wertvolle Rohstoffe birgt, wird von der Modernisierung überrannt.
Es ist ein Technik-Roman, der von Moderne, Aufklärung, Raubbau und Globalisierung erzählt. Der Ingenieur Diderot trifft auf die Kollegin Thoureau. Beide Namen sind sicherlich bewusst gewählt: Ihre historischen Vorbilder gemahnen daran, dass die Ausbeutung natürlicher Ressourcen nicht das Glück bedeutet. Der Ingenieur und die Arbeiterin aber stehen für die Effektivität der Moderne, gemacht wird, was machbar ist.
Es gibt wenig und ineffizienten Widerstand am Brückenprojekt, der an der perfekt choreographierten Baustellenentwicklung scheitert: Ein Sabotageakt, ein Überfall auf den Baustellenleiter und die Unterrichtung der Indianer in ihrer eigenen Geschichte, damit sie in der Zukunft ihre Rechte und ihre Würde (wieder) erhalten können.
Persönliche Beziehungen entstehen im Laufe der Arbeiten und zerbrechen mit deren Ende.
Maylis de Kerangal, geb. 1967, veröffentlicht seit 2000 Romane und Erzählungen. „Die Brücke von Coca“ ist das erste Buch, das ins Deutsche übersetzt wurde ( Andrea Spingler). Der Roman wurde mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet.
Ein unglaublich perfekt konstruierter Roman, realistisch, utopisch, politisch, alltäglich.
Auf jeden Fall lesen!

Maylis de Kerangal: Die Brücke von Coca.
Suhrkamp Verlag, April 2012.
287 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Corinna Griesbach

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