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Tana French: Totengleich, gelesen von Maren Eggert
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die Undercover-Ermittlerin Cassie Maddoxx war einst die Literaturstudentin Lexie Madison. Lexie war eine Erfindung der Polizei, eine bloße Identität, in die die Ermittlerin schlüpfte. Trotzdem liegt jetzt ihre Leiche vor Cassie. Es ist unheimlich, Cassie glaubt, ihrem toten Spiegelbild gegenüberzustehen, und dann schlüpft sie noch einmal in ihre alte Rolle.

Lexie lebte in einer Wohngemeinschaft der besonderen Art. Whitethorn House ist ein altes Landhaus, in dem sechs junge Leute sich eine Oase der Freundschaft und des Zusammenhalts gebaut haben. Es ist eine verschworene Gemeinschaft, die Außenstehende weder will noch braucht. Cassie behauptet, als Lexie nicht getötet, sondern nur verletzt worden zu sein und die Erklärung wird von den anderen akzeptiert. Vielleicht auch, weil es das ist, was sie gerne glauben möchten. Zunächst besteht das Problem für Cassie darin, sich nicht zu sehr in der Gemeinschaft zu verlieren, denn dieser familienähnliche Zusammenschluss scheint traumhaft zu sein, ein Leben ohne unlösbare Probleme. Nach und nach wird jedoch der beginnende Verfall der Gemeinschaft deutlich und Cassie sieht sich zunehmend darin verwickelt, diesen Verfall aufhalten zu wollen. Denn eine Kameradschaft wie die von Whitethorn House hat etwas Verführerisches, Paradiesisches an sich, dem man sich selbst dann nicht entziehen kann, wenn man bereits weiß, dass der faule Apfel hier irgendwo rumliegen muss.

Das Hörbuch zieht den Zuhörer in den Bann, wie die Whitethorn House-Eintracht Cassie in ihren Bann zieht. Stück für Stück entblättert sich ein Paradies, das am Ende keines mehr ist. Dabei zieht sich die Frage »Wer war diese Tote eigentlich« als ständiges Spannungselement durch die ganze Geschichte.

Schade ist, dass die Autorin anscheinend voraussetzt, dass man die Ermittler und vor allem Cassie aus dem Vorgängerroman schon kennt, manchmal hat man als Zuhörer den Eindruck, es fehlt hier ein winziges Stück Hintergrundinformation. So bin ich bis heute nicht sicher, ob der Vorgängerroman die Geschichte von Lexie erzählt, als sie von Cassie erfunden wurde. Es bleibt ein Gefühl, dass es so ist, aber sicher bin ich nicht. Zu verstehen ist die Geschichte auch ohne den Vorgänger, zumal sie in der Ich-Form aus der Sicht von Cassie erzählt wird und der Hörer ohnehin nur ihre Informationen hat. Allerdings bekommt er auch ihre Gefühle mitgeliefert und die haben es stellenweise wirklich in sich.

Vorgetragen wird das Hörbuch von einer brillanten Maren Eggert, die Cassie/Lexie genau die Portion Zerbrechlichkeit verleiht, die die Figuren glaubhaft und lebendig sein lässt.

Fazit: Unbedingt hören, wer noch die Wahl hat, sollte vielleicht mit dem Vorgänger »Grabesgrün« beginnen, denn ich noch nachholen werde, zu dem ich also nichts sagen kann.

Tana French: Totengleich, gelesen von Maren Eggert.
Argon Verlag, März 2011.
6 CDs, 19,95 Euro.

Regina Lindemann

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