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Rainer M. Schröder: Die Farben von Florenz
Jetzt bestellen bei amazon.de! Florenz, im 15. Jahrhundert.
Der Dominikanermönch Pater Angelico, angesehener Freskenmaler, hat ein gewaltiges Problem: Für ein großes Tafelbild, das er ausgerechnet für Lorenzo de Medici anfertigt, wartet er händeringend auf seine Lapislazuli im Wert von 50 Goldflorin. Ohne Lapislazuli kann er kein Ultramarin herstellen, das er für Marias Gewand benötigt. Warum nur hat er sich dazu hinreißen lassen, die Steine, statt bei seinem normalen Lieferanten, bei dem windigen Speziale Bernardo Movetti zu bestellen? Jetzt ist Movetti von der Bildfläche verschwunden und das Tafelbild wird nicht fertig.
Als Movetti endlich zurück ist, verspricht er die Ware noch für denselben Abend.
Als Pater Angelico jedoch bei Movetti eintrifft, findet er ihn erhängt vor.
Selbstmord, sagt Tiberio Scalvetti von der Geheimpolizei, und weigert sich zu ermitteln.
Doch Pater Angelico glaubt nicht an Selbstmord. Für ihn war es Mord.
So beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln. Und ahnt nicht, wie gefährlich das für ihn werden kann ...

„Die Farben von Florenz“ sind der Auftakt einer Reihe von historischen Krimis um den ermittelnden Pater Angelico. Der Autor hat eine interessante Figur erschaffen. Der Pater war nicht immer im Dienst des Herrn, und seine Fähigkeiten aus seinem früheren Leben als Landsknecht befähigen ihn einerseits zu seiner Ermittlungsarbeit, sorgen andererseits auch für Konflikte und Spannungen. Gleich zu Beginn des Romans bekommt er einen Novizen zugeteilt, den er in der Kunst der Freskenmalerei unterweisen soll, ein naives Bürschchen namens Bruder Bartolo, und man denkt unwillkürlich an William von Baskerville und seinen Adson.
Der Fall ist gut konstruiert, falsche Fährten laden zum Mitraten ein und die Auflösung überrascht.
Die Dialoge überzeugen durch ihre Lebendigkeit und das Gespann Angelico – Scalvetti funktioniert sehr gut. Der Leser erhält Einblicke in die Machtspielchen und Intrigen, mit denen die Reichen und Mächtigen des damaligen Florenz sich beschäftigen und erlebt mit, wie Fresken entstehen.
Gestört haben mich manche Wiederholungen, die gelegentlich das Gefühl erzeugen, das Gesagte schon mehrfach gelesen zu haben. Fesselnd hingegen der Nebenhandlungsstrang um eine Auftragsarbeit bei einem reichen Patrizier, dessen anfangs sehr kratzbürstige Tochter Pater Angelico zu manch verbotenem Gedanken verleitet. Ich hoffe sehr, dass diese Figuren in den weiteren Romanen eine Rolle spielen werden.
Wer historische Kriminalromane liebt, wird in jedem Fall gut unterhalten und man darf gespannt sein, wie die Serie weitergeführt wird.

Rainer M. Schröder: Die Farben von Florenz.
Knaur, Mai 2012.
416 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Susanne Ruitenberg

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