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Luca Di Fulvio: Der Junge, der Träume schenkte, gelesen von Timmo Niesner
Jetzt bestellen bei amazon.de! Cetta wandert von Italien nach Amerika aus, um weiteren Vergewaltigungen zu entge-hen. Wir befinden uns am Anfang des 20. Jahrhunderts und Amerika ist noch das Land der unbegrenzten Träume. Aber nicht Cetta, sondern erst ihr Sohn Christmas scheint das Talent dazu zu haben, das Gold von der Straße auch aufzuheben. Denn bereits in jungen Jahren zeigt sich eine ganz besondere Gabe des Jungen: Er kann die Phantasie der Menschen anregen, er kann sie dazu bringen, sich vorzustellen, was sein könnte und wie es sein könnte. Mit anderen Worten: Er schenkt ihnen Träume.

Aber auch Christmas werden Träume geschenkt. Zuerst träumt er davon, in New York, der Stadt der Gangs, eine eigene Gang zu haben. Diesen Traum erfüllt er sich mit eini-gem Geschick recht früh, aber er muss bald lernen, dass die Erfüllung eines Traumes das Leben nicht zwangsläufig besser macht.

Trotzdem bewahrt er sich zwei weitere Träume. Der eine handelt von dem neuen Me-dium Radio und seinen Möglichkeiten. Christmas möchte den Menschen seine Ge-schichten über das Radio erzählen, möchte viel mehr Menschen teilhaben lassen an seiner Art, sie den Alltag ein Stück weit vergessen zu lassen. Sein zweiter Traum betrifft ein Mädchen, das er einst rettete und seitdem nie mehr vergessen konnte.

Das Hörbuch hat mich zwiegespalten. Auf der einen Seite ist die Geschichte teilweise eine echte Katastrophe, voller Klischees von reichen Juden und armen Dienstmädchen, guten Helden und bösen Vergewaltigern, außerdem ist sie voller Sex und sinnloser Gewalt. Darüber hinaus sind Titel und Aufmachung noch irreführend, ich hätte dahinter keine Lebensgeschichte erwartet. Im ersten Drittel gibt es auch in der Tat noch böse Träume, von denen der Vergewaltiger verfolgt wird, so dass ich zuerst dachte: Ah eine übersinnliche Gabe des Helden. Das war aber ein Irrtum.

Auf der anderen Seite lies mich die Geschichte aber auch nicht los. Ich wollte wissen, wie genau Christmas sein weiteres Leben meistert und wer genau noch umkommt und wer überleben darf. Dazu beigetragen haben mit Sicherheit auch der gelungene Vortrag von Timmo Niessner und der eine oder andere akustische Trick, der hier verwendet wurde. So hat Lübbe hier sehr geschickt mit den Möglichkeiten des Hörbuches gearbeitet, um den Text akustisch erlebbar zu machen.

Fazit: Ich denke das ist eins von den Hörbüchern, die man nur hassen oder lieben kann. Wenn man den Versuch wagt, sollte man sich ganz darauf einlassen und in das New York der 20ger Jahre tief eintauchen.

Luca Di Fulvio: Der Junge, der Träume schenkte, gelesen von Timmo Niesner.
Luebbe Audio, Mai 2012.
6 CDs, 14,99 Euro.

Regina Lindemann

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