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Martin Walser: Das 13. Kapitel
Jetzt bestellen bei amazon.de! Das 13. Kapitel scheuen viele Autoren wie der Teufel das Weihwasser. Martin Walser macht es zum Titel seines neuen Romans, eines Brief- und Email-Romans, einer Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, die sich kaum kennen.
Der Mann ist Basil Schlupp, ein Alter Ego des 85-jährigen Walser. Ein Schriftsteller, Autor des erfolgreichen Buchs „Strandhafer“. Dieser Schlupp bekommt eine Einladung zum Dinner beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue und sitzt dort am selben feudalen, großen, runden Tisch wie die Theologin Maja Schneilin.
Unaufgeregt ist der Beginn der Romanze, und sie bleibt zart, anrührend und empfindlich. Schlupp schreibt der Professorin Briefe, erst förmlich, dann schwärmerisch, leidenschaftlich, vertrauter.
Der ungewöhnliche Roman ist auch die Geschichte einer Begegnung von zwei Paaren, denn sowohl Basil Schlupp als auch Maja Schneilin sind verheiratet. Das Paar lernt sich über die beiden Briefeschreiber kennen; sie erzählt ihm vom Freund ihres Mannes, er schreibt von Iris, seiner Ehefrau. Es kommt zu Missverständnissen: Ein Interview, das Basil einer Frauenzeitschrift gibt, missfällt Maja. Aber Basil ist viel zu sehr verliebt in das Unmögliche und Unerreichbare, als dass er aufgeben würde.
Er schreibt nun ungelesene Briefe, die wie Tagebucheinträge klingen. So kennt man Walser aus seinem Tagebuch-Veröffentlichungen „Leben und Schreiben“, die vor zwei Jahren erschienen sind.
Maja lässt sich umstimmen, sie antwortet, und jetzt bekommt der Briefwechsel mehr Tempo. Aus dem Briefroman wird ein Email-Roman – mit kürzeren Texten und noch mehr Nähe. Aus Vertrauten werden zwischenzeitlich Verstummte und Verschwundene. Es bleiben zwei Paare, die Freunde sind, zwei Menschen, die sich viel zu sagen haben, obwohl sie sich kaum kennen. Ein ungewöhnliches Buch ist dieser Roman, aber ein typischer Walser: warmherzig, sprachlich brillant, tiefgründig und etwas geheimnisvoll.

Martin Walser: Das 13. Kapitel.
Rowohlt, September 2012.
272 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Julia Gaß

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