Der Tod aus der Teekiste
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Jan Guillou: Die Brückenbauer
Jetzt bestellen bei amazon.de! Dresden, 1901: Drei große Karrieren könnten beginnen als die Lauritzen-Brüder Lauritz, Oscar und Sverre ihr Studium an der technischen Universität abschließen. In ihrer norwegischen Heimat sollen sie eine Eisbahnbrücke zwischen Bergen und Oslo bauen - ein reicher Gönner hat allein zu diesem Zweck ihr Studium finanziert. Doch dann kommt alles anders und lediglich Lauritz kehrt in die Heimat zurück, um das Mamut-Projekt anzugehen. Sverre schlägt seine eigene Sexualität in die Flucht, Oscar treibt es nach Afrika. Abwechselnd erfährt im Roman von Oscars und Lauritz' Schicksal und Lebensweg. Denn beide haben nach wie vor viel Talent und stellen dies auf ihre ganz eigene Art und Weise unter Beweis.

Vom dritten Bruder, Sverre, hört man leider nicht mehr viel. Der Roman legt seinen Mittelpunkt auf Oscar und Lauritz und erzählt in verschiedenen Episoden von ihrem Leben über mehrere Jahre hinweg. Ein bisschen erinnert Guillous Stil an Ken Follet, denn er auch schafft eine epische Geschichte, die über viele Seiten hinweg fesselt. Was mich etwas gestört hat, war zum Einen das gänzliche Verschwinden des dritten Bruders, zum Anderen die Auslassung vieler Teile der Geschichte. Das stört häufig den Lesefluss und sorgt immer wieder dafür, dass man sich in die Geschichte neu einfinden muss, eine Orientierung gewinnen muss über all das, was in der Zwischenzeit ohne Wissen der Leser und Leserinnen passiert zu sein scheint.

Darüber hinaus ist "Die Brückenbauer" ein faszinierender, vielfältiger Roman, der eine Vielzahl von Themen aufgreift und deshalb für fast jeden Fan von historischen Roman des letzten Jahrhunderts geeignet zu sein scheint. Jan Guillou greift nicht auf Klischees zurück, schreibt stellenweise sehr erfrischend und anschaulich und fasziniert immer wieder mit seinen Beschreibungen. Mit Oscar in Afrika geht der schwedischen Autor auch auf die Situation dieses Landes zur Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts ein und erweitert seinen Roman um eine spannende Dimension, durch die viele politische Themen in die Geschichte einfließen.

Sehr lesenswert und nur stellenweise leicht enttäuschend. Ein toller Schmöker!

Jan Guillou: Die Brückenbauer.
Heyne, August 2012.
784 Seiten, Gebundene Ausgabe, 22,99 Euro.

Janine Gimbel

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