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Nicolas Grave: Der Fluch der Vampire (Horror Zone)
Jetzt bestellen bei amazon.de! Unheimliche Dinge geschehen in einem Feriencamp in den Rocky Mountains, in dem die junge Carol Young ihre Ferien verbringt: Ein Junge verschwindet spurlos und unter mysteriösen Umständen, Carols neue Freundin Emily Lockwood hat überfallartig eintretende Visionen. Ist Emily tatsächlich ein Medium? Wie hängen ihre Visionen mit dem Verschwinden des Jungen Neal Francis zusammen? Bei einem nächtlichen Date von Carol und Sid werden die beiden von unheimlichen Wesen gestört. Die beiden folgen ihnen – und machen eine grauenvolle Entdeckung…

Auch Martin Barkawitz ist im Autorenteam der Anfang 2007 neu gestarteten Jugendbuch-Spannungsroman-Reihen des Ueberreuter-Verlags („Action Zone“ und „Horror Zone“) mit von der Partie, der vor allem in der „Jerry Cotton“-Serie einen bleibenden positiven Eindruck hinterließ und derzeit erfolgreich für andere Projekte im Spannungsroman-Sektor arbeitet.

Ähnlich wie beim 1. Band der „Action Zone“-Reihe, „Mein Bruder, der Spion“, merkt man dem Plot natürlich an, dass die Story für Jugendliche geschrieben und deshalb die groben Grundzüge nicht sonderlich komplex sind: Ein Mädchen macht Urlaub in einem Feriencamp, verliebt sich, stößt auf eine Vampir-Horde (damit nehme ich übrigens - leider - nichts an Spannung, da man bei Ueberreuter so schlau war, Letzteres in der Inhaltsangabe bereits zu erwähnen) und vernichtet diese mit vereinten Kräften. Allerdings darf man von 144 Seiten mit recht großer Schrift und relativ wenigen Zeilen pro Seite auch nicht zu viel erwarten.

Dafür wartet der Roman mit interessanteren Charakteren auf, als in den meisten anderen Jugendbüchern, die ich bislang gelesen habe. Klar: Auch hier sollte man nicht die Offenbarung erwarten und auch ihr Background wurde nur oberflächlich angerissen, aber die Figurenkonstellation (und auch deren Verhaltensweisen untereinander) ist hier durchaus interessant: Hauptfigur Carol (die wohl den größten Identifikationsfaktor für die meisten Jugendlichen haben dürfte – schließlich ist sie hübsch und jung), ihre neu gewonnene Freundin Emily Lockwood – pummelig und schüchtern -, die zusätzliche Ferienlanger-Bewohnerin Amy und Carols Freund Sid. Besonders gefiel mir dabei der Charakter Isabel, die leider nur recht kurze Auftritte hatte – die waren dafür aber auch sehr lesenswert; diese Romanfigur hätte durchaus Potenzial zu einem weiteren Roman in der Reihe …

Man merkt dem „Fluch der Vampire“ übrigens an, dass sich sprachlich auch Jugendbücher langsam aber sicher weiterentwickeln bzw. weiterentwickelt haben und nicht mehr auf dem Stand von anno 1960 sind. Heute hört man selbst in solchen Büchern keine CDs mehr, da konsumiert man Musik lieber über einen MP3-Player und auch zahlreiche andere neumodische Begriffe verleihen dem Ganzen den Anstrich von Modernität - ohne allerdings erzwungen zu wirken, da die Dialoge trotzdem (oder gerade dadurch?) glaubhaft sind.

Fazit: Alles in allem ein lesenswertes Jugendbuch, das wohl gerade wegen der gelungen Mischung aus einer spannenden Gruselstory, der überschaubaren Anzahl an Charakteren und Handlungsorten bei der umworbenen jugendlichen Zielgruppe sehr gut ankommen dürfte. Macht Lust auf mehr – ich bin durchaus geneigt, weitere Romane der Reihe „Horror Zone“ zu lesen und werde ihr künftig sicher weitere Besuche abstatten. Durchaus empfehlenswert – zumal 4,95 Euro für ein Buch bei heutigen Preisen wahrlich nicht zuviel verlangt ist. Ganz im Gegensatz zu manch anderen, in meinen Augen völlig überteuerten Jugendbüchern, bei denen ich mich schon so manches Mal ernsthaft gefragt habe, welcher Jugendliche mit durchschnittlich verdienenden Eltern sich solche Bücher überhaupt leisten kann …

Nicolas Grave: Der Fluch der Vampire (Horror Zone).
Ueberreuter-Verlag, Wien, Juli 2007.
144 Seiten, Taschenbuch.

Martin Palm

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