Mainhattan Moments
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Susanne Ruitenberg und Julia Breiten├Âder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Richard Laymon: Licht aus!
Jetzt bestellen bei amazon.de! Vor Jahren hie├č es noch das ┬╗Helsingor┬ź nach Hamlets Schloss. Damals war es noch ein Kino, das den Namen Kino auch verdient hat. Nicht ein paar ineinander verschachtelte Schuhkartons, wie man sie heute an jeder Ecke finden kann. Statt dessen ein riesiger Saal mit nachtblauer Decke und vielen gepl├╝schten Stuhlreihen .

K├╝rzlich hatte das alt-ehrw├╝rdige Lichtspielhaus ÔÇô ja, so hie├čen Kinos damals in der guten alten Zeit ÔÇô unter dem Namen der ┬╗Spukpalast┬ź wieder er├Âffnet. Jeden Freitag ist Programmwechsel und die lange Nacht des Grauens. Eine Doppelauff├╝hrung gefeierter Horrorstreifen, dazwischen ein neu gedrehter Kurzfilm.

Und in diesen geht es blutig zu. Da werden junge, h├╝bsche Frauen gefoltert, maltr├Ątiert und zerst├╝ckelt. Die Special-Effects sind hervorragend, fast k├Ânnte man annehmen, dass man bei einem brutalen Mord live dabei sei.
Doch dann besucht eine taube Frau die Vorf├╝hrung und liest vom Mund einer der vermeintlichen Schauspielerinnen einen verzweifelten Hilferuf ab der so gar nicht zum synchronisierten Ton passen will ÔÇŽ



Licht Aus! Ist sicherlich nicht Laymons bester Kurzroman / Novelle. Dennoch entfaltet der Text ein ger├╝ttelt Ma├č an Faszination, die der bestechenden Idee geschuldet ist, dass tats├Ąchliche Morde als Snuff-Movies abgedreht und als vermeintliche Horror-Streifen ├Âffentlich aufgef├╝hrt werden.

Angereichert hat er diese Idee, die der Leser bereits im Vorfeld anhand des Waschzettels erahnen kann, und somit nicht mehr wirkliche ├ťberraschungseffekte f├╝r diesen bereit h├Ąlt, mit einigen deutlichen Sex-Szenen und Beziehungsbeschreibungen. Letztere wirken eher als schm├╝ckendes Beiwerk, als dass sie den Text wirklich voranbringen w├╝rden.

Gerade in der Beschreibung der Morde, die uns nach und nach mit den Hintergr├╝nden und den Vermarktungsstrategien der T├Ąter bekannt machen, liegt die St├Ąrke des Textes. Hier spricht der Laymon┬┤sche Horror, hier erblickt man das Grauen, den Splatter f├╝r den Laymon ber├╝hmt, ja ber├╝chtigt ist. Das bissige Finale ├╝berrascht dann mit einer L├Âsung, die den Leser ├╝berrascht und befriedigt das Buch schlie├čen l├Ąsst.

Richard Laymon: Licht aus!.
Festa, Mai 2012.
272 Seiten, Taschenbuch, 12,80 Euro.

Carsten Kuhr

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