Der Cousin im Souterrain
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Der nach "Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten" zweite Streich der Dortmunder Autorinnengruppe "Undpunkt".
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Aric Davis: Nickel
Jetzt bestellen bei amazon.de! Mit zehn Jahren haut Nickel aus der Hölle ab, die sich seine Pflegefamilie nannte. Unter diesem Deckmantel fand Unaussprechliches statt und so beschließt der Junge, von nun an allein zu leben. Gewitzt entwirft er sich ein Leben und verfolgt von nun an Pädophile. Zwei Jahre sind vergangen, Nickel ist mittlerweile zwölf Jahre alt. Sein Auskommen schafft er sich über die Erpressung der Pädophilen vor allem über das Internet. Nebenbei hilft er in Not geratenen Kindern, etwa bei der Entführung von Geschwistern oder wenn sie durch Gewalt Erwachsener in Bedrängnis geraten. Tief in ihm drin schlummert das Trauma seiner Vergangenheit, aber Nickel hält allen Belastungen stand.

Die Romanfigur ist schrecklich unnahbar. Ein Zwölfjähriger, der auf eigene Faust in einer Wohnung lebt, in Geld schwimmt und abscheuliche Täter verfolgt. Und so bleibt Nickel wie sein Konterfeit auf dem Titel des Buches – irgendwie gesichtslos. Das passt aber durchaus zu dieser Figur, denn trotz allem ist er irgendwie greifbar, wenn immer mehr Details seiner eigenen Vergangenheit an die Oberfläche schwappen. Der Roman ist dabei nämlich spannend erzählt, wenn man manchmal auch an seinen realistischen Zügen zweifeln mag. „Nickel“ kommt eher wie ein Actionfilm daher, dessen Held alles andere als zwölf Jahre alt ist. Was außerdem hinzukommt, ist eine wirklich grottenschlechte Übersetzung, die zu vielen Stolpersteinen im Text führt, die es in der amerikanischen, sehr erfolgreichen Originalausgabe sicher nicht gegeben hat. Zurück bleibt somit ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Grundsätzlich interessant, scheitert es an der Gestaltung im Deutschen, macht aber gleichfalls sehr neugierig auf seinen Helden. Von Nickel möchte man am Ende dann doch gerne noch mehr lesen!

Kann man lesen, muss man aber nicht!

Aric Davis: Nickel.
Amazon Crossing, August 2012.
248 Seiten, eBook, 3,99 Euro.

Janine Gimbel

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